Intel pusht Ultrabooks mit 300 Millionen Dollar

Das von Asus vorgestellte, erste Ultrabook namens UX21

Weniger als zwei Zentimeter dick, geringes Gewicht, lange Akkulaufzeit und Solid State Drives statt herkömmlicher Festplatten. Intels Ultrabooks versprechen die ultimativen portablen Arbeitsgeräte zu sein und mit dem zunehmenden Erfolg von Apples Macbook Air will Intel nun mit einem 300 Millionen Dollar schweren Fond die Entwicklung von ähnlich leichten und dünnen Mittelklasse-Laptops vorantreiben.

Das Geld soll über die nächsten drei bis vier Jahre in die Entwicklung von Akkus, SSDs und anderen Komponenten investiert werden, nicht nur um die Energieeffizienz und Größe zu verbessern, sondern auch um den von Intel angepeilten Preis von unter 1000 Dollar zu erreichen.

Schon einmal hatte der Konzern eine ähnliche Methode äußerst erfolgreich angewandt. Mit der Einführung der Centrino-Technologie 2003 und einem ebenfalls 300 Millionen Dollar schweren Investitionsprogramm wurde die Entwicklung von Laptops mit Internetzugang vorangetrieben.

Die ersten Geräte der Ultrabook-Klasse wurden bereits im Mai vorgestellt. Hier waren vor allem Hersteller wie Asus und Hewlett-Packard vertreten. Das von Asus vorgestellte und für Ende 2011 angekündigte UX21 ist nur ein Vorbote einer neuen Klasse von Laptops, von welchen Intel erwartet, dass sie schon bald 40 Prozent aller weltweit verkauften Notebooks ausmachen werden.

[via Silicon, Intel, ITespresso.de]

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