Wie stiehlt man 45000 Euro von den Nachbarn mittels Facebook?

paper

Wenn Facebook-Betrüger Iain Wood uns etwas gelehrt hat, dann ist das, nicht dem Nachbar zu trauen. Denn manchmal stalkt einen besagter Nachbar auf Facebook, stiehlt die Mails und benutzt dann persönliche Informationen, um einen auszurauben.

Innerhalb von zwei Jahren hat Wood etwa 57.000 US-Dollar, um die 45.000 Euro, von seinen Nachbarn in Newcastle erpresst. Dabei war er nicht mal ein gewiefter Hacker oder ein Spamking, nur jemand mit einem gute Gespür, Informationen aufzutun.

18 Stunden am Tag hat Wood dafür verwendet, Informationen über seine Nachbarn aufzudrecken, über Facebook, Friends Reunited und indem er Mails stahl. Kontinuierlich loggte er sich in die Bankkonten der Freunde ein, drückte auf „Passwort vergessen“ und beantwortete korrekt die Frage zum Geburtsname der Mutter und Geburtstag.

Um an Geld zu gelangen, änderte Wood die Anschrift seiner Opfer in deren Konten und hob mittels Ersatzkarten Geld ab, die er über die geänderte Anschrift erhalten hatte. Genau dabei wurde er geschnappt.

Ein klares Zeichen, dass die Sicherheitsmechanismen im Internet um vieles strenger werden müssen. [Alyssa Bereznak/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Telegraph via ZDnet]

Tags :
  1. „Ein klares Zeichen, dass die Sicherheitsmechanismen im Internet um vieles strenger werden müssen.“

    ich lach mich kaputt.
    dieser geistige auswurf ist ja mal sowas an der realität vorbei.

    besser wäre es wohl, wenn die menschen mal damit anfangen solche sensiblen daten nicht im netz zu veröffentlichen. wers doch muss is halt selbst schuld und zudem nicht wenig dumm.

  2. So so, dreck am stecken?!?

    „18 Stunden am Tag hat Wood dafür verwendet, Informationen über seine Nachbarn aufzudrecken, über Facebook…“

  3. Kein Sicherheitsmechanismus funktioniert, wenn man als Passwortfrage Name/Geburtstag wählt und dabei auch noch die korrekten Daten angibt!

  4. drückte auf “Passwort vergessen” und beantwortete korrekt die Frage zum Geburtsname der Mutter und Geburtstag.

    Also ich machs immer so das ich IMMER ein und das selbe Kennwort habe!
    Allerdings gehe ich nicht den eigentlichen Weg… z.B. Frage: Wie heißt deine Mutter? Meine Antwort: firefox oder Frage: Wie alt ist dein Haustier? Antwort: Auto.

    Eig hat es „Christian“ schon auf den Punk gebracht :).

    Mit freundlichen Grüßen
    Leno

  5. Eine kleine Rechnung:

    Wir gehen von einer durchschnittlichen Anzahl von 20 „Arbeitstagen“ pro Monat aus. Dann macht das bei 18 Stunden pro Tag 360 Stunden im Monat. Über zwei Jahre kommen dann 8640 Stunden zusammen. Teilt man 45000€ durch die 8640 Stunden bleibt ein Stundenlohn von 5,21€.

    Hat sich ja echt gelohnt. ;)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising