Mein Lieblingsspiel: Battlefield Bad Company 2

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Seit Battlefield 1942 bin ich begeisterter Fan der Battlefield-Reihe. Ich habe Battlefield 1942, Battlefield Vietnam, Battlefield 2, Battlefield 2142 und Battlefield Bad Company 2 gespielt. Der letztgenannte Titel gefällt mir bisher am besten.

Das Spielprinzip wurde seit dem Ur-Battlefield nur leicht erweitert beziehungsweise verändert. Seit jeher muss der Spieler im Eroberungsmodus motorisiert oder zu Fuß Basen einnehmen und halten um zu gewinnen. Ein weiterer Spielmodus in BFBC2 ist „Rush“. Dabei sind die Teams in Angreifer und verteidiger aufgeteilt. Die Angreifer müssen dabei durch Sprengsätze oder Beschuss immer zwei Kontrollstationen ausschalten um zu den nächsten Kontrollstationen vorrücken zu können. Sobald alle Kontrollstationen zerstört sind, hat das angreifende Team gewonnen. Das verteidigende Team versucht dies natürlich zu verhinden. Teamplay wird seit Battlefield 2 durch ein praktisches Squad-System gefördert.

Ein fundamentaler Bestandteil von BFBC2 ist die Frostbite 1.5 Engine. Sie erlaubt, dass prinzipiell alle Gebäude komplett in Schutt und Asche gelegt werden können. Sollte sich ein nerviger Gegenspieler in einem Haus verschanzen, so Zerstört man jenes Haus eben komplett oder fährt mit einem Panzer hinein. Das ganze sieht nicht nur hübsch aus und macht Spaß, sondern ist auch wirklich gut in das Spielprinzip integriert. Man hat nicht das Gefühl, dass die Zerstörung nur der Zerstörung wegen existiert, sondern wirklich um das Spielgeschehen dynamischer zu gestalten. Durch ein Rangsystem lassen sich für die Spielklassen (Soldat, Sanitäter, Scharfschütze und Panzabwehrschütze) viele neue Waffen und Upgrades freischalten. Dies sorgt nochmal zusätzlich für einen Motivationsschub.

Fast alles was mich an den Vorgängern gestört hat, wurde in BFBC2 behoben. Die Größe aller Maps und Somit die Größe des Kampfbereiches hat sich in BFBC2 im Vergleich zu Battlefield 2 stark verkleinert. Dadurch ist man als Spieler nach dem Respawn viel schneller am Ort des Geschehens. Die Balance zwischen Fahrzeugen und Fußvolk ist besser gelungen als in allen Vorgängern. Jetzt hat ein Panzerabwehrschütze auch wirklich eine Chance gegen einen Panzer. Helikopter sind zudem m.E. nicht mehr so overpowered wie in den Vorgängern. Der Spieler kann sich im Spiel nicht mehr hinlegen. Dies ist förderlich für die Spieldynamik und nimmt Campern ein wenig den Wind aus den Segeln. Das Punktesystem ist im Vergleich zu Battlefield 2 auch deutlich besser. Dort gab es für Frags, Heilung, Reparatur, etc. immer jeweils einen Punkt. In BFBC2 variiert die Punktzahl stark zwischen 10 Punkten für kurze Heilung und 150 Punkten für die Eroberung einer Basis. Hinzu kommen Extra-Punkte für teamplayrelevante Aktionen.

Wem die bestehenden Karten und Waffen nicht mehr ausreichen, kann sich noch zusätzlich das Addon „Vietnam“ kaufen um das Spiel um dieses Szenario zu erweitern.

Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass das Spiel auch einen okayen Singleplayermodus bietet. Am Multiplayermodus hat man jedoch deutlich länger seinen Spaß.

Battlefield ist und bleibt hoffentlich meine erste Wahl, wenn es um Multiplayer-Shooter geht. Ich bin gespannt, ob Battlefield 3 mich genauso fesseln wird. Hoffentlich behalten die Maps eine ähnlichen Größe wie in BFBC2.

Klaus Deja, Gizmodo Autor

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  1. Da hast du eine gute wahl deines lieblingsspiels getroffen :) aber bf3 steht ja in den startloechern. Wie ist denn dein ingame name :)

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