Hunde können Lungenkrebs anhand des Atems erkennen

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Lungenkrebs ist wirklich sehr schwer zu diagnostizieren. In Deutschland haben jetzt einige Wissenschaftler damit begonnen ihre besten Hunde auf die Sache anzusetzen. Und ihr werdet es kaum glauben es funktioniert wirklich.

Wissenschaftler des Schillerhöhe Hospitals haben insgesamt knapp 220 Freiwillige versammelt. Patienten mit Lungenkrebs, einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung und gesunde Teilnehmer. Sie entnahmen Proben indem sie die Teilnehmer in mit Baumwolle gefüllte Glasröhrchen ausatmen ließen.

Im Anschluss brachten Sie den Hunden bei (zwei deutschen Schäferhunden, einem Labrador und einem australischen Schäferhund) sich vor die Glasröhrchen zu legen, bei denen eine Erkrankung vorlag.

Die Hunde erkannten 71 der 100 Krebspatienten und identifizierten 372 der 400 gesunden Patienten. Doch nicht nur das, sie konnten auch den Unterschied zwischen Lungenkrebs und der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung erkennen. Dabei war es nicht ausschlaggebend, welche Medikation die Versuchsteilnehmer eingenommen haben und ob sie kürzlich geraucht oder Nahrung zu sich genommen haben.

Bisher werden nur 15% aller Lungenkrebserkrankungen diagnostiziert, bevor die Krankheit andere Organe befällt. Wenn diese entdeckt wird, bevor sie sich ausbreitet, so liegt die Überlebenschance weitere 5 Jahre zu überleben bei 50%. Nach der Ausbreitung sind es nur noch 2%.

Doch bisher gibt es noch kein Gerät zur Frühdiagnose. Allein dieses Jahr gab es bisher 221.130 neue diagnostizierte Fälle von Lungenkrebs. Und 156.940 Menschen starben an dieser Krankheit.

Ich wünschte jedes Krankenhaus hätte Schnüffelhunde. [Kristen Philipkoski/Helene Gunin]

[via European Respiratory Journal]

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