Einigung im Lizenzstreit: Quake 3 Arena statt Gerichtssaal

quake

Einen Rechtsstreit vor Gericht beizulegen kann ja jeder. Stattdessen in den virtuellen Ring zu steigen und die Ungereimtheiten bei deiner Partie „Quake 3 Arena“ aus der Welt zu schaffen ist mal eine Lösung mit Charme. Genau das hat nun Markus Persson, Schöpfer von Minecraft, allen Ernstes vorgeschlagen.

Der Hintergrund: Persson hatte vor einigen Wochen Post von den Anwälten des Spiele-Publishers Bethesda erhalten. Darin soll man ihn aufgefordert haben, für sein kommendes Spiel „Scrolls“ einen anderen Namen zu wählen. Bethesda fürchte eine Verwechslungsgefahr mit der eigenen Spielreihe „The Elder Scrolls“.

Als Reaktion und möglichen Lösungsvorschlag hat Persson, selbst Chef des Entwicklerstudios Mojang, seine „Gegner“ nun zu zwei Runden „Quake 3 Arena“ herausgefordert. In seinem Blog schreibt er: „Drei unserer besten Kämpfer gegen drei eurer besten Kämpfer. […] das Team mit den meisten Abschüssen gewinnt. Wenn wir gewinnen, lasst ihr die Klage fallen. Wenn ihr gewinnt, werden wir einen anderen Namen für „Scrolls“ wählen, der euch passt.“

Bisher steht eine Antwort von Bethesda wohl noch aus. Um aber eines klar zu stellen, schreibt Persson noch: „Übrigens, das ist mein Ernst.“

[via spiegel.de, notch.tumblr.com]

Tags :
  1. Hat jemand das Buch „Epic“ von Conor Kostick gelesen?
    Das erinnert mich derbe an dieses Buch, wo alle Rechtsstreits in dem Spiel „Epic“ (Daher der Name des Buches) gegen ein Team der Regierung ausgefochten werden.

  2. Das is mal n guter Plan! Nicht immer diese ewigen Rechtsstreite die Unmengen an Geld verschlingen, zeitraubend und für alle Beteiligten einfach nur nervend sind.

  3. Soll der beste Cheater gewinnen :-)
    Und wenn man das ganze noch schön in ein MedienSpektakel verpackt haben beide noch ne schöne Werbung für ihre Games

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