Gamescom: Tag 3 unseres Messebesuches

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Während die Spieler sich auch am zweiten öffentlichen Tag der Gamescom putzmunter bis zu vier Stunden für ein Preview-Video von Modern Warfare 3 anstellen, treten bei vielen Promotern erste Müdigkeitserscheinungen auf. Besonders erfreulich für Apple-Fans: Der Mac ist ein wichtiges Thema für aktuelle und kommende Titel.

Blizzard hat es mit World of Warcraft und Star Craft 2 vorgemacht und auch viele kleine Entwickler haben den Mac als Spieleplattform und Geldquelle erkannt. Mit dem Mac App Store haben Spielentwickler außerdem eine gute Möglichkeit, schnell und kostengünstig Werbung für das eigene Spiel zu machen.

Auch Fishlabs wird nächste Woche den beliebten Weltraum-Shooter Galaxy on Fire 2 für den Mac veröffentlichen. Wir waren nach dem Anspielen begeistert und können es kaum erwarten, die finale Version in die Finger zu bekommen.

Ebenfalls begeistert waren wir von dem erst nächstes Jahr erscheinenden Spiel „Beatbuddy“. Hier verbindet der Entwickler Thr3aks Musik und Beats mit einer düsteren aber sehr eindrucksvoll in Szene gesetzten Unterwasser-Welt. Der rapid steigende Schwierigkeitsgrad wird durch knifflige Rätzel gefördert. Trtoz frühem Entwicklungsstadium hat der Titel schon mehrere Preise abgeräumt und könnte nicht nur für den PC und Mac, sondern auch für mobile Betriebssysteme wie iOS und Android erscheinen.

Von allem ein bisschen mehr
Borderlands erwies sich 2009 als echter Überraschungstitel. Da machte 2K Games vergleichsweise recht wenig Werbung für das Spiel. Zwei Jahre später ist 2K soweit, dass sie den Nachfolger in einem separaten Raum vor versammeltem Publikum präsentieren. Die Kernaussage ist dabei: Mehr Waffen, intelligente Gegner und noch mehr Gewalt. Die alten Werte sind aber auch bei Borderlands 2 vertreten, darunter viel schwarzer Humor und massive Kraftausdrücke. Hier und dort wurde noch an der Grafik gefeilt. Neue Spielelemente gibt es auch: Waffen können als Granaten missbraucht, indem sie Gegnern an den Kopf geworfen werden und dann in einer eindrucksvollen Explosion detonieren.

Coming soon
Ebenfalls erst für Ende dieses/Anfang nächsten Jahres ist Prime angekündigt. Der Free-2-Play Titel Prime World vereint das klassische Strategie-Prinzip von Warcraft 3 mit Action geladenem Hack-&-Slay á la Diablo und effektvollem Terraforming. Der Entwickler fokussiert derzeit die Social-Media Plattform Facebook und die mobilen Betriebssysteme iOS und Android.

Aus Fehlern lernt man
Blizzard verwendet schon seit längerem den Schutzmechanismus von Vasco, Sony ist ganz neu mit im Bot. Der Grund dürfte ja so ziemlich jedem bekannt sein. Der Sicherheitsexperte hat ein System entwickelt, um Accounts und persönliche Daten besser zu schützen. Alle 20 Sekunden wird ein Code generiert, der mit dem Server übereinstimmt und nur bei der richtigen Eingabe Zugang zum Spielaccount gewehrt. 10 Euro kostet der Schutz und kann bei Blizzard bezogen werden. Wer Angst vor Hacks hat, sollte auf jeden Fall einen Blick auf Vasco werfen.

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