Wie man Autos durch Vogelhäuschen ausbremst

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Schnelles autofahren macht Bock. Dabei geblitzt zu werden macht eher Semi-Bock. Am Ende ist man jedoch meist zurecht geblitzt worden.

Ein Brite machte sich diesen Umstand jetzt zu nutze. Ihm fiel auf, dass Blitzer die einzig wirksame Abschreckung für Raser sind. Für seine Konstruktion benötigte er keine Kamera. Er nutzte einfach ein Vogelhaus, das die Form eines Blitzers hat.

Die Idee ist so einfach wie genial. Der 63 Jahre alte Ian Magee baute einfach ein Vogelhäuschen mit der gleichen Form, Größe und gelben Farbe, wie sie die britischen Blitzgeräte haben. Er wollte die Autofahrer vor seinem Haus dadurch zur Einhaltung des Tempolimits von 30 Meilen pro Stunde bewegen.

Seine Idee funktionierte. Sogar Krankenwagen fuhren langsamer an dem Vogelhäuschen vorbei. Inzwischen hatten sich wirklich Vögel in dem vermeintlichen Blitzgerät niedergelassen. Im Prinzip ein Gewinn für die Verkehrssicherheit und für die Natur.

Lediglich von staatlicher Seite steht man seiner Idee eher skeptisch gegenüber. Fragt sich nur warum. Magees Vogelhäuschen hat vermutlich ein Menge Geld und vielleicht sogar Leben gespart. [Klaus Deja / Kwame Opam

[via Daily Mail]

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  1. Uralt, gibt es in meiner Stadt mindestens 3x, und das schon Jahrzehnte. Aber die Idee bleibt gut. Nur wenn es um Geld oder das eigene Auto (Bodenwellen) geht wird langsam gefahren. Sind die Vogelhäuschen eigentlich legal?

  2. Naja, die meisten werden merken bzw. es wird sich rumsprechen, das es ein umgebautes Vogelhäuschen ist, dann ists wieder vorbei mit den Langsamfahrern…

    1. Nö, bei mir in der Nähe hat sich auch einer so einen Fakeblitzer in den Garten gestellt (die gibts irgendwo sogar jetzt zu kaufen – find den Bericht aber grad nicht mehr), der fällt sogar als Fake auf, weil er in beide Richtungen mit „Kameras“ ausgestattet ist. Trotzdem wird hier jedesmal schlagartig langsam gefahren, ich selber erwisch mich auch dabei, das ist mehr der Erinnerungseffekt, dass man eben in einer Zone ist und sich auch dran halten sollte. Ich finds ne gute Idee – nur an unfallgefährdeten Stellen wo viele Rasen (statt ein wenig zu schnell fahren) halt ich das für etwas gefährlich, weil doch der eine oder andere schlagartig auf die Bremse tritt. Da stellt sich dann die Frage, wer verantwortlich gemacht wird am Ende (z.B. Teilschuld etc.)

  3. und wenn es sich rumgesprochen hat baut die verkehrsbehörde da einen echten Blitzer hin und veringert das stattsdefizit
    das nenn ich mal eine WIN-WIN situation

  4. Das hat vor 10 Jahren schon einer bei uns im Ort gemacht. Bekam dann aber schon nach kurzer Zeit ne Strafanzeige und musste das Dingen wieder abhängen. Richtig so! Wo kämen wir denn hin wenn jeder Blitzer-, Ampel- oder Schildattrappen platziert wie er lustig ist…

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