Ein schwebendes Haus in den Baumwipfeln

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Die Erforschung von Regenwäldern ist nicht einfach, vor allem wenn dabei die Gipfel der Bäume und der Lebensraum darüber erreicht werden müssen. Da die Forscher nicht von Ast zu Ast hüpfen können, steigen sie einzelne Bäume herauf und seilen sich danach wieder ab. Bis jetzt, denn nun gibt es das SolVin Bretzel Canopy Floß.

Das Floß ist im Grunde genommen ein aufblasbares Ponton mit einem straff gespanntem Netz als Boden. Die Vehikel werden aufgeblasen transportiert und von einem Helikopter oder einem Luftschiff aus auf die Baumwipfel abgeseilt. Dort liegen sie dann und bieten Forschern einen riesige Plattform, von der aus man die hochgelegenen Lebensräume des Waldes erreichen kann.

Man kann sich von den Plattformen auch auf den Boden abseilen oder sogar einige Tage auf ihnen verbringen. Die Brezelform hat der SolVin Bretzel ihren Namen gegeben. Das Gefährt wurde von dem Architekten Gilles Ebersolt entwickelt. Es ermöglicht 400 Quadratmeter Fläche und ist durch seine Form stabil und knickt nicht ein. Außerdem ist es sehr leicht, so dass die Bäume praktisch nicht beschädigt werden. [Andrew Tarantola / Andreas Donath]

[Via Neat-O-Rama, Solva Plastics, Gilles Bersolt Designs (.pdf)]

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  1. mh… lustig! Ich habe die gleiche Kinderhüpfburg schon in einem TV-Beitrag vor 15 Jahren über neue Duftstoffe gesehen. Muss also wirklich sehr neu sein^^

  2. und ich hab genau das schonmal vor zig jahren in ner doku in der ard gesehen…echt gizmodo..bildzeitungsniveau erreicht – lesezeichnen gelöscht!

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