Kurztest: B&W Zeppelin – ganz oben in allen Belangen

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Kann man es rechtfertigen, 600 Euro für den Zeppelin Air auszugeben, wo es doch schon für 50 Euro ein iPhone-Dock gibt? Eine Frage, der wir nachgegangen sind.

Was uns gefällt

Auch wenn das Air genauso aussieht wie das 2008 erschienene Original, so handelt es sich doch um ein grundlegend neues Gerät. Es hat Airplay gelernt und B&W hat ihm fünf nagelneue Treiber spendiert, zwei Mitteltöner, zwei Hochtöner und ein Sub. Jeder hat seinen eigenen Class-D-Verstärker. Außerdem gibt es einen 96KHz/24-bit DAC und einen maßgeschneiderten DSP.

Mit insgesamt 150 Watt ist der Zeppelin, einmal gestartet, im ganzen Haus hörbar. Klar, ein paar große Standlautsprecher, befeuert von einem anständigen Verstärker sind lauter. Aber auch der Zeppelin kann noch auf Distanzen von zehn bis zwölf Metern unkomfortabel laut sein, wenn man nur will. Gespeist wird der Zeppelin Air per USB, optischem odder analogem Eingang oder AirPlay. Im Standby beträgt der Stromverbrauch schlanke 0,8 Watt und damit nur ein Viertel der 3,7 Watt des Original-Zeppelins.

Was uns nicht gefällt

Der Zeppelin zieht den Staub magisch an. Außerdem schaltet er sich nach 30 Minuten ab, was einen dazu zwingt, die kleine Fernbedienung aufzutreiben oder sich zu Fuß zum Gerät zu bemühen, um es wieder einzuschalten. Die LED leuchtet entweder rot oder pink – Farben, die einander viel zu ähnlich sind. Leuchtet die LED in einer anderen Farbe, dann wird es Zeit für einen Blick ins Handbuch, denn dann liegt ein Problem vor. Der optische Eingang verdaut nur diese blöden Kombo-Stecker, die analoger und optischer Stecker zugleich sind.

Fazit

Der Zeppelin ist mit gutem Grund teuer. Er ist vollgestopft mit allem, was aufwändig ist, Ingenieurskunst erfordert und nicht zuletzt – gut klingt. Wer das Geld hat und das optimale iPod-/iPhone-Dock sucht, der ist mit dem Zeppelin Air bestens bedient. [Tim Kaufmann]

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    1. “Außerdem schaltet er sich nach 30 Minuten ab, was einen dazu zwingt, die kleine Fernbedienung aufzutreiben oder sich zu Fuß zum Gerät zu bemühen, um es wieder einzuschalten.”

      Ja wenn er nichts abspielt.

      “Die LED leuchtet entweder rot oder pink – Farben, die einander viel zu ähnlich sind. Leuchtet die LED in einer anderen Farbe, dann wird es Zeit für einen Blick ins Handbuch, denn dann liegt ein Problem vor.”

      Rot = Aus, Pink = AirPlay oder er leuchtet blau…dann spielt er vom iPod, iPhone, etc.

      Und er klingt toll, siehe auch diverse andere Tests. Am besten selbst anhören, für da Geld gibt es nichts vergleichbares was so gut klingt.

      Der Tester scheint sich ja ausführlich mit diesem Gerät beschäftigt zu haben. Nicht.

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