Sony bringt Brille für 3D-Genuss ohne TV und Beamer

Sony3DBrille

Als vor einigen Jahren mit dem Film „Avatar“ die 3D-Technologie die Kinos stürmte, war die Hoffnung der Filmfans auf ein adäquates Heimkinoerlebnis groß. Dass sich das neueste Fernsehvergnügen bislang noch nicht universal durchsetzten konnte, liegt neben den satten Preisen für 3D-Fernseher vor allem an unschönen Nebeneffekten wie unscharfen Bildern, mangelnder Synchronisation oder Geisterbildern. Das neueste Gadget der Firma Sony verspricht nun Abhilfe.

Das 3D Kopfkino HMZ-T1 will dem Benutzer gestochen scharfe Bilder vor Augen führen – und dabei gänzlich auf TV und Beamer verzichten. Eingefasst in ein futuristisch anmutendes Brillengestell sind zwei briefmarkengroße Bildschirme, die durch ihre Auflösung von jeweils 2,8 Millionen Pixeln das Gefühl einer knapp 20 Meter großen Kinoleinwand entstehen lassen. Dabei sollen die Bilder dank einer Reaktionsgeschwindigkeit von 0,01 Millisekunden auch bei rasanten Aufnahmen flüssig bleiben. Passend dazu versprechen die in die Brille integrierten 5.1-Surround-Sound-Kopfhörer ein echtes Heimkinoerlebnis. Sonys 3D Kopfkino nimmt die Signale von mit Blu-ray Playern, Smartphones, der Playstation 3 und anderen Geräte via HDMI entgegen.

Das 799 Euro teure Stück soll im Herbst auf den Markt kommen und kann neben dem Sonys 3D-Highend-Fernseher BRAVIA XXL und der Multimedia-Box 2.0 vom 02. bis 07. September auf der IFA 2011 in Berlin bestaunt werden.

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  1. Warte auf Voll-Durchsicht-Brillen mit Augmented Reality Support – dann Touch&Displays&fette Akkus, aber geringe Laufzeit: ade! Ankunftszeit noch vor 2013?

  2. Langsam werden die Dinger Interessant. Größter Haken dürfte der Blickwinkel von nur 45° sein. Auflösung ist ja schon mal Akzeptabel. Die Vorteile von OLED klingen auch vielversprechend. Mit einem Headtracker könnte das für Simulationsfans Interessant werden, oder allgemein für Games. Für das eintauchen in eine virtuelle Welt bräuchte man aber ein größeres Sichtfeld, der Effekt das man vor einer großen Leinwand steht stört dabei doch noch sehr.

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