Hat Google mit Motorola nur Schrott-Patente gekauft?

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Als Google kürzlich 12,5 Mrd. US-Dollar für Motorola berappte, da dachten nicht wenige Branchenkenner, dass dies in erster Linie der Preis für die vielen Patente sei, die man mit Motorola ersteht. Nun behauptet ein Patent-Experte, bei Motorolas Mitgift handele es sich überwiegend um Schrott-Patente.

David Martin, der geschäftsführende Gründer des auf Patente spezialisierten Beratungsunternehmens M-Cam sagt, dass der Kauf Motorolas für die genannte Summe ein Fehler gewesen sei, denn Motorola habe einen Großteil seiner werthaltigen Patente bereits vor Jahren veräußert.

Durch den Kauf von Motorla hat Google 17.000 Patente hinzugewonnen, 18 davon sollen ganz wesentlich zur rechtlichen Absicherung von Android beitragen. Stimmt es, was Martin behauptet, dann hätte Google anderen Android-Herstellern ans Bein gepinkelt, ohne daraus nun den vollen Nutzen ziehen zu können. Wollen wir hoffen, dass Google nicht so dämlich war, wie Martin sagt. [Casey Chan / Tim Kaufmann]

[Bloomberg, WinSuperSite]

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  1. Richtig.
    Und so wie sie ein Spaßgebot für die Nortelangebote abgegeben haben, haben sie einen „allseits bekannten Fachmann“ mit der Bekanntgabe genau dieser Aussage zu den Patenten betraut.

    Merke: Bei Google tragen sie sicherlich keine seltsamen Gewänder und irren auch nicht planlos umher. Bei der Konkurrenz natürlich auch nicht.

  2. Google liegt aufgrund ihres Android OS im Rechtsstreit mit verschiedensten Firmen. Da geht es um Summen die sich der Laie nichtmals im Traum vorstellen kann. Diese Firmen wiederum nutzen viele der von Google neu gekauften Motorola Patenten, so hat google a) Viele nützliche Patente + Einnahmen von Drittnutzer und sie haben ein Druckmittel welches die anderen Firmen zwingt sich bezüglich Android außergerichtlich zu einigen.

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