Aufblasbarer Fahrradhelm oder Requisite aus einem Alienfilm?

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Fahrradhelme sehen irgendwie nie besonders schön aus, aber dieses Exemplar erinnert eher an eine Fönhaube. Es soll allerdings durch seine Airbagfunktion perfekten Schutz für den Kopf bieten.

Ob der Kopf des Fahrradfahrers wirklich besser durch dieses aufgeblasene Helmchen geschützt wird oder nicht, werden wohl erst Crashtests beweisen. Eines gewinnt der Airbaghelm jedoch kaum. Einen Schönheitspreis. Aber dafür ist er nun auch nicht gedacht.

Die seltsame Kopfbedeckung trägt den Namen Hövding – und ist dennoch nicht von Ikea. Das Design stammt von Anna Haupt und Terese Alstin. Die Konstruktion soll sich im Gefahrenfalle aufblasen und dann bei einem möglichen Sturz den Träger vor Schaden bewahren. Im Normalfall wird Hövding wie ein Schal getragen.

Das Design hat sogar den INDEX-Preis gewonnen. [Jack Loftus / Andreas Donath]

[Via Dezeen]

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  1. Ein Auto mit aufgeblasenen Airbags sieht auch nicht besonders stylisch oder fahrbereit aus… Dieser „Lufthelm“ entfaltet sich ja nur bei einem Unfall.
    Wenn das funktioniert ist das möglicherweise ein genialer Einfall und wesentlich angenehmer als Helme.
    Ich denke es ist ein PR-Fehler mit diesen Bildern zu arbeiten. Sinnvoller wäre eine größere Ansicht des „Schals“ sowie eine schematische Darstellung des Entfaltens.

  2. Ein uralte Geschichte. Meine Mutter hatte so etwas schon in den 60ern. Allerdings nannte
    es sich damals „Trockenhaube“ und hatte sozusagen gleichzeitig noch eine Heizung für den Winterbetrieb eingebaut. Sah seehr spacig aus….

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