Kobo startet mit eBook-Reader in Deutschland durch

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Der Amazon-Konkurrent Kobo will den deutschen Markt erobern und bringt sein Lesegerät "eReader Touch" ab Oktober in den Handel. Auf der IFA konnten wir einen ersten Blick auf den deutschsprachigen eReader des kanadischen eBook-Händlers werfen.

Sechs Zoll groß und 185 Gramm schwer ist der neue Hoffnungsträger von Kobo, der mit einem Preis von 149 Euro in den Handel kommen wird. Seine Bedienung erfolgt, abgesehen von der Home-Funktion, über den Touchscreen-Bildschirm. An den Seiten des Readers befinden sich Infrarotsensoren zur Berührungserkennung, die Spiegelungen des Displays halten sich in Grenzen. Der User kann zwischen sieben vorinstallierten Schriftarten wählen oder auf Wunsch auch weitere Schriftarten hinzufügen. Zeilenabstände, Schriftgrößen und Seitenränder sind ebenfalls variabel einstellbar. Eine Besonderheit des Readers ist die gummiartige, gesteppte Beschichtung auf der Rückseite, die für einen sicheren Halt sorgt.

Unter dem Touchscreen findet sich ein Freescale i.MX508 Prozessor, der ein schnelles Seitenumblättern sichern soll und ein 1 GB großer Speicher, der mittels micro-SD-Karte auf bis zu 32 GB erweitert werden kann. Neben dem Kobo-Angebot können auch Bücher aus anderen Shops auf dem Reader gelesen werden. Unterstützt werden die Formate EPUB, PDF, MOBI, PDF, TXT, HTML und RTF, außerdem die Comic-Formate CBZ und CBR. Bilder kann sich der Leser in den Formaten JPEG, GIF, PNG, BMP und TIFF anzeigen lassen. Lediglich den Sound hat Kobo vernachlässigt – MP3s können auf dem eReader Touch nicht abgespielt werden.

Neu in Deutschland wird die soziale Plattform „Reading Life“ sein, auf der sich die Leser austauschen können. Wer möchte, kann sich seine eigene Statistik erstellen lassen und dafür Auszeichnungen auf dem eReader abstauben. Zusätzlich gibt es eine Anbindung an Facebook und Twitter.

Ab Oktober wird der Anbieter mehr als 80.000 deutschsprachige Titel und insgesamt 2,4 Millionen eBooks im Angebot haben. Zeitgleich wird auch der eReader Touch in den Farben Blau, Violett, Silber und Schwarz für 149 Euro zu haben sein. Wer sich noch keinen Reader zulegen möchte, kann das Sortiment aber auch dank der kostenlosen Apps via Smartphone, iPad oder PlayBook durchstöbern.


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  1. Das klingt sehr schön! Schade, dass hier noch englisch-sprachige Produktabbildungen zu sehen sind. Der Reader kommt ja dann in einer lokalisierten deutschen Fassung daher und soll sogar ein deutsch-englisches Wörterbuch dabei haben. Da ist er dann kindle und Sony voraus! Klares Plus bei der Kaufentscheidung!!!

    1. Die auf der IFA gezeigten Geräte waren schon eingedeutscht. Nur die vom Hersteller kommenden Produktbilder gabs leider noch mit der englischen Software-Version.

    1. Wischgesten werden nicht unterstützt, woran ich mich auch erst gewöhnen musste, als ich den Reader kurz in der Hand hatte. Du kannst nur tippen – und damit etwa weiterblättern oder ein Wort auswählen, um es nachzuschlagen. Ob du Wörter dauerhaft markieren und dir Anmerkungen dazu speichern kannst, kann ich dir leider nicht sagen.

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