Der kleinste Elektromotor der Welt besteht aus einem Molekül

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Das Butylmethylsulfid-Molekül haben sich Wissenschaftler der Tufts-Universität in Medford im US-Bundesstaat Massachusetts vorgenommen, um daraus einen Motor zu bauen.

Das Butylmethylsulfid-Molekül wurde auf eine Kupferoberfläche aufgebracht, auf der ein einzelnes Schwefelatom als Achse dient.

Über die Spitze eines Rastertunnelmikroskops, die an ihrer Spitze selbst nur ein oder zwei Atome dick ist, wird eine elektrische Spannung an das Molekül angelegt. Außerdem wird darüber gemessen, wie stark sich das Molekül dadurch dreht.

Es kann sich in beide Richtungen drehen und erreicht 120 Umdrehungen pro Minute. Der Motor dreht umso schneller, je wärmer es ist. Leider liegt die optimale Betriebstemperatur, bei dem man die Geschwindigkeit kontrollieren kann, bei ungefähr 5 Kelvin. Das wären minus 267 Grad Celsius. [Adrian Covert / Andreas Donath]

[Via BBC]

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  1. Ich kann’s nicht besser als die Wikipedia ausdrücken: Die umgangssprachliche Bezeichnung „Stromspannung“ ist fachlich inkorrekt und sollte bei eindeutigem Zusammenhang durch „Spannung“ und sonst durch „elektrische Spannung“ […] ersetzt werden.

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