Unfreiwillge Ladenschließung durch Google Places

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Stellt Euch vor, ihr habt einen kleinen Laden, der gut besucht ist, und auf einmal kommen kaum noch Kunden. Was ist passiert? Vielleicht meldet Google, dass ihr dicht gemacht habt.

Wie die New York Times berichtet, ist das obige Szenario gar nicht so abwegig, wie man vielleicht denken könnte. Vielleicht ist es die böse Konkurrenz, die Google einfach gemeldet hat, dass es euch nicht mehr gibt. Alles was man dazu tun muss, ist auf Google Places anzugeben, dass der Laden geschlossen wurde.

Die betroffenen Unternehmen kriegen die Änderung nur mit, wenn sie ihren Status ständig selbst überprüfen. Einige haben es geschafft, nach einer Beschwerde wieder in Google Places aufzutauchen, andere nicht.

Google benachrichtigt die Läden nun, wenn der Laden als „geschlossen“ markiert wurde. Das hört sich im ersten Moment vernünftig an, aber noch besser wäre es natürlich, wenn es nicht jedem so einfach möglich wäre, den Status zu ändern. [Andreas Donath]

[Via NYT]

[Bild: Martin Abegglen / (CC BY-SA 2.0)]

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  1. Nunja. Sinnvoll wäre eine Einspruchsfrist. Es wäre aber nicht sinnvoll keine Schließungen mehr durch andere zuzulassen. Schon mal erlebt, dass nach einer Ladenschließung jemand alles ordnungsgemäß überall abmeldet? Meist stehen sogar noch Schilder mit Werbung überall rum, die Beklebung ist noch dran usw. Da wird wohl kein Ex-Ladenbesitzer seinen Laden bei Google als geschlossen markieren…

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