Bergungsaktion mittels iPhone App

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Ein Militärflugzeug mit 21 Passagieren an Bord ist dieses Wochenende über dem chilenischen Meer verloren gegangen. Es verschwand vom Radar und die Verantwortlichen wussten zunächst nichts über dessen Verbleib. Überraschenderweise konnte die Suche nach den Verschollenen dank der iPhone App “Find My iPhone” beginnen.

Das Wrack der CASA212 der chilenischen Air Force wurde in der Nähe der Tierra Banca und Playa Larga, in einem Gebiet zwischen den Inseln von Robinson Crusoe und Santa Clara und dem Flughafen Juan Fernandez, treibend im Wasser gefunden.

Der Unglücksort konnte mithilfe eines Verwandten eines der Opfer ausgemacht werden. Dieser Passagier hatte sein iPhone beim Absturz in Betrieb. Da sein Verwandter verzweifelt war, benutze er die App, um die Suche aufzunehmen. Erstaunlicherweise tauchte das lokalisierte Signal auf dem Bildschirm auf.

Ein Leiter vom militärischen Suchtrupp erklärte später: Einer der Passagiere trug ein iPhone mit sich, welches ins Meer fiel und trotzdem noch so intakt war, dass es seinen Standort senden konnte. Es sei erstaunlich, dass das iPhone den Absturz überlebt hat, da bis heute noch vom Flugzeug keine größeren Wrackteile als 50cm geborgen werden konnten. [Jesus Diaz/Helene Gunin]

[via Infobae]

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  1. Seid ihr euch da wirklich sicher, das es dank der App „Find my iPhone“ gefunden wurde? Im verlinkten Text steht zumindest nichts davon, es ist eher von einer Dreieckspeilung die Rede.

    1. @ Sonari, stimme dir zu:
      Frei nach google translate (bin des spanisch nicht mächtig):
      „The major finding was reported by the official signal an iPhone cell phone he was carrying one of the occupants of the plane crash, which was captured briefly and allowed triangular position .

      „One of the passengers brought one of these teams. Falling sea was triangulated and one of the family sent us information,“ said Francisco Garcia Huidobro Admiral, Commander of the Fleet, who is in charge of operations search undertaken by Army units.“
      ——
      So wie ich dies lese hat der Angehörige lediglich Informationen zum Gerät herausgerückt. (evtl. Mobil-Nummer, IMEI, ..) und dann wurde ne „einfache“ Dreieckspeilung vorgenommen. Konnte in der Übersetzung auch nichts entdecken, dass dieses Iphone noch funktionstüchtig war oder ob hier einfach die letzten bekannten Daten (z.B. eingeloggte Funkzellen) des Geräts genutzt wurden. Wäre also mit jedem anderen Handy wohl genau so gegangen…

      @Gizmodo, habt ihr ne andere Quelle als angegeben genutzt?

  2. „Einer der Passagiere trug ein iPhone mit sich, welches ins Meer fiel und trotzdem noch so intakt war, dass es seinen Standort senden konnte.“

    Ja, das Iphon ist einfach magic…
    Fällt ins Meer und ist weiterhin intakt. Unglaublich!!!

  3. So eine verarsche, was die Leser mittlerweile so alles aufgetischt wird. Iphone im Salzwasser und keine Ahnung wie tief es da iss, soll noch funktionieren ?! Quatsch

  4. Irgendwo anders stand dass das Iphone kaputt gegangen ist aber halt in irgendeinem Ortungsdienst kurz vor dem Absturz nochmal seine Koordinaten mitgeteilt hat.

  5. Also da steht in der Originalnachricht:
    „Uno de los pasajeros traía uno de estos equipos. Al caer el mar, fue triangulado y uno de los familiares nos envió la información“, explicó el contraalmirante Francisco García Huidobro

    Was auf Deutsch bedeutet: „Beim Sturz ins Meer wurde es „trianguliert“ und ein Angehöriger sendete uns die Information“…

    Also nix mit Find my Iphone, das hätte wohl mit jedem anderen eingeschalteten Handy auch geklappt.

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