Kurztest: Harman Kardon SB16 – was ist guter Heimkinosound wert?

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Der Harman Kardon SB16 Soundprojektor kostet rund 580 Euro und ist für Heimkinofreunde gedacht, die sich ihr Zimmer nicht mit zahlreichen Boxen vollstellen wollen. Doch was taugt die Lösung von Harman Kardon, die in einem einzelnen Gehäuse sechs Lautsprechermodule beherbergt?

Was uns gut gefällt

Wenn man die Lautstärke aufgedreht, verwandelt sich das SB16 in einen Soundmonster. Es brüllt den Hörer förmlich an. Wir hatten das SB16 in einem ziemlich geräumigen Zimmer aufgestellt (4,5 x 9 Meter) und das Gerät schaffte es problemlos, den Raum klanglich auszufüllen.

Der separate 100-Watt-Aktiv-Subwoofer mit 250-mm-Tieftöner ist mit 480 x 380 x 380 mm und 15 kg allerdings ein ganz schöner Klotz. In der Soundbar stecken vier 75-mm-Mitteltöner und zwei 19mm-Kalottenhochtöner mit insgesamt 50 Watt. Die Soundbar selbst misst 110 x 920 x 89 mm und bringt 3,6 kg auf die Waage.

Der eingebaute Verstärker soll für den dreidimensionalen Klangteppich sorgen. Die 3D-Sound-Schaltung erweitert das Klangbild zumindest, aber ob man es als 3D empfindet, ist standortabhängig. Optisch fällt der SB16 nicht aus der Rolle sondern passt harmonisch zu Flachbildfernsehern.

Was uns nicht gefällt

Leider muss man Kritik an der Tonqualität üben. Es existiert nur eine sehr schmale Zone vor dem Gerät, in der der Klang optimal ist. Wenn ein Lautsprecher rund 600 Euro kostet, legt man die Messlatte unweigerlich etwas höher als bei billigen Geräten. Das gilt nicht nur für das Design sondern auch die möglichen Tonanpassungen, Anschlussmöglichkeiten und das Benutzerinterface. Das SB16 ermöglicht leider nur geringfügige Tonänderungen. Die Tasten fühlen sich billig an und es ist sehr schlecht zu erkennen, in welchem Modus sich die Soundbar gerade befindet. Einen Lautstärke-Indikator gibt es nicht.

Seltsamerweise gibt es auch keine Fernbedienung. Stattdessen versucht das Gerät, die Signale anderer Fernbedienungen zu erkennen, was aber bei uns nicht korrekt funktionierte.

Leider sind nur drei Eingänge vorhanden: Cinch sowie ein optischer und ein Koax- Anschluss. Deshalb muss der Fernseher als orginärer Toneingang genutzt werden, dessen Signal dann an die Soundbar weiter geleitet wird. Das schränkt die Flexibilität der SB16 vor allem für Musik-Zwecke enu. Es ist nicht ganz fair, eine benutzerdefinierte Raumkalibrierung von einer 600-Euro-Soundbar erwarten, aber es gibt nicht einmal Vorgaben für die Raumgestaltung oder Platzierung der Soundleiste.

Fazit

Die Harman Kardon SB16 ist keine Lösung für diejenigen, die eine Alternative zu ihren TV-Lautsprechern für eine bessere Tonausgabe suchen. Das Gerät ist auch nicht für Home-Theater-Enthusiasten geeignet, die eine alternative zu Einzelboxen suchen. Das heißt nicht, dass die Soundbar nichts taugt oder ihr Geld nicht wert ist. Die SB16 ist als Out-of-the-Box-Lösung schon in Ordnung. Wer eine Lösung sucht, die besser anpassbar ist, muss man jedoch anderswo suchen. [Adrian Covert / Andreas Donath]

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  1. Lieber „Fotograf“, bitte nicht permanent schräge Bilder von Links oben. Das machen vielleicht 14 jährige bei Facebook. Die Bilder sind bis auf das letzte alle sowas von nichtssagend.

    1. ein Bild vom Karton mit samt Inhalt wäre noch viel aufschlussreicher und ich muss jjhans recht geben, man könnte meinen die Fotos enstanden frühs nach einer durchzechten Nacht.

  2. Jetzt seit mal nicht so gemein zum Fotografen. Niemand hat hier den Anspruch erhoben würdige Bilder abzuliefern, machmal muss man auch mal den 17-jährigen, kurzsichtigen Maurergrobmotorikerlehrling dranlassen. Hat der ne Kamera zwischen seinen Pils gefunden?

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