Angriff von oben: Drohne „Skynet“ hackt sich aus der Luft in Netzwerke

Skynet

Wer bei dem Namen „Skynet“ fürchtet, jeden Moment von einem Terminator gejagt zu werden, darf beruhigt sein. Hinter dem Titel verbirgt sich lediglich eine ferngesteuerte Drohne, die sich aus der Luft in WiFi-Netzwerke einhackt. Gefährlich ist der kleine Angreifer aber trotzdem.

Die Drohe Skynet wurde auf Basis eines Spielzeug-Quadrocopters, der einen Linux-Computer und eine WiFi-Erkennung an Bord hat, von einem Forschungsteam des Stevens Institute of Technology entwickelt. Diese kann aus der Luft WiFi-Verbindungen entdecken und gezielt angreifen. Identifiziert die Drohe eine WLAN-Verbindung mittels der eigens programmierten Software kann sie sich ungehindert einklinken, Daten sammeln oder das Netzwerk gezielt angreifen. Dank Solar-Zellen kann das Gerät die Verbindung sogar über mehrere Stunden aufrecht halten. Eine Rückverfolgung des Angriffs ist dabei nahezu unmöglich, da sich die Drohe nicht über Server oder Internet einwählt, sondern aus der Luft über das interne Netzwerk.

Mit ihrer Entwicklung machen die Wissenschaftler des Stevens Institute of Technology auf eine kritische Schwachstelle der meisten Firmensysteme aufmerksam. Denn während das Netzwerk vor dem Angriff via Internet dank Firewalls und Sicherheitsservern meist gut geschützt ist, wird das Netzwerk selbst nur allzu leicht zum Opfer.

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  1. Ich wage auch zu bezweifeln, dass die Drohne stundenlang aus der Luft angreift, wohl eher scheint mir, dass sie sich bei Entdeckung eines WLans ein lauschiges Plätzchen sucht., denn die Solarzellen dürften das Ding kaum in der Luft halten.

  2. Das Ding müsste halt auf dem Dqch landen und dann besteht die Möglichkeit für den Zugriff, weil in der Luft bleibt das Spielzeug behaupte ich maximal so 15 Minuten. Und wenn das Netzwerk gut verschlüsselt ist wünsche ich bei diesem Zeitfenster viel Erfolg mit dem Einhacken. Aber dennoch: Nettes Spielzeug

  3. lol, da hock ich mich lieber mit nem netbook gemuetlich vors haus, trinke kaffee, lese zeitung, und lass ein 256bit verschluesseltes pw „hacken“ xD

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