Google Chrome 14 mit Native Client 0.5

chrome14

Google hat am Freitag Chrome 14 in einer stabilen Version veröffentlicht. Neben einer besseren Anpassung an Mac OS X Lion und der Unterstützung der neuen Web Audio API bietet die neue Version auch die Einbindung des Native Clients in der Version 0.5, mit welchem sich plattformunabhängig C- und C++-Code direkt im Browser ausführen lässt.

Ganz ohne Plug-ins lassen sich so komplexe Anwendungen im Browser starten und ausführen. Diese können dabei direkt auf die CPU zugreifen und laufen sowohl auf x86- als auch auf ARM-Prozessoren. Eine weitere Besonderheit ist die Einführung eines stabilen ABIs, kurz für Application Binary Interface. Durch dieses können Programme, welche für den aktuellen Native Client 0.5 entwickelt werden, auch auf künftigen Revisionen des Native Clients laufen, ohne jedes Mal neu kompiliert werden zu müssen. Besonders für Spieleentwickler ist die Einführung des Native Clients ein großer Schritt.
Auch im Audiobereich bekommen Spieleentwickler mit der Web Audio API weitere Möglichkeiten eröffnet. Diese ermöglicht die Erzeugung von verschiedenen Audioeffekten, wie zum Beispiel Raumklang, über ein Javascript-Interface.

Benutzer mit Max OS X Lion profitieren von einer besseren Anpassung an die Features des aktuellen Betriebssystems. So lässt sich der Vollbildmodus via der Tastenkombination Cmd+Shift+F aufrufen und auch die neuen Overlay-Scrollleisten werden von Chrome verwendet. Des Weiteren bietet Chrome 14 nun auch unter Mac eine Druckvorschau. Diese war bisher Windows und Linux-Usern vorbehalten.

Chrome 14 lässt sich hier herunterladen. Wer bereits Chrome benutzt, bekommt die die neue Version automatisch.

[via golem]

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  1. Kein Wunder dass Apple Gizmodo nicht mehr auf die Events lässt. Haben einfach keinen Plan.
    Hauen einen schlechte Artikel nach dem anderen raus usw…

    P.S. Und anstatt „Ctrl+Shift+F“ ist es wohl eher „Cmd (Command)+Shift+F“…

    1. Hallo Max,
      der Fehler bei der Tastenkombination ist ausgebessert. Danke dafür! Auch Kritik an Artikeln finde ich förderlich, solange sie konstruktiv bleibt. Kannst du mir also sagen was du am obigen Artikel auszusetzen hast?

      Grüße,
      Benjamin

    2. Da hab’s schon schlimmere Beiträge. Das hier ist halt nur ein kurzes Update, was willst du da schon groß an journalistischen Ergüssen reinbringen? Das mit der falschen Tastenkombination kann ja wohl mal passieren und wurde ja auch umgehend ausgebessert.

      Und die Geschichte mit den Apple Events hat wohl auch ‚nen anderen Hintergrund ;-)

  2. Lieber Benjamin,
    Ich wollte als leser kurz und bündig meinen kommentar zu dem von Max geben.
    Es ist meiner meinung nach schade dass eure redaktion einige gute artikel auf der seite veröffentlicht, jedoch (viel zu) oft ebenfalls sehr schlechte au dieser zu finden sind. Dabei verstehe ich unter schlecht, artikel bei denen in knapp 150 Zeichen auf irrelevante und allgemein spärlich interressante „sachen“ mit viel zu persönlicher meinung hingewiesen wird. Oder aber artikel, (entschuldige bitte meine wortwahl) die sehr schlampig aus dem englischen übersetzt wurden. Das sind meiner meinung nach kritikpunkte die beispielsweise durch mehrfaches überlesen/korrekturlesen oder ausführlichen ausprachen ausgebessert werden können. Ausserdem würde man dadurch auch etwas gegen die schreibfehler unternehmen die sich mehr als gelegentlich in den artikelm befinden.

    Das war es von meiner seite, ich hoffe du oder ihr seht das als konstruktive kritik, denn ich mag eure seite!
    Alles gute, Fleppi

    1. Hallo Fleppi!
      Erstens, danke für die wirklich konstruktive Kritik! Ich persönlich bin bei Gizmodo erst seit Kurzem freiberuflich angestellt und kann daher nicht viel über die redaktionelle Arbeit der fix Angestellten sagen und möchte auch niemanden von der Redaktion schlecht machen! Ich bin nur für meine Artikel zuständig und versuche auch immer auf Kommentare so schnell wie möglich zu reagieren und etwaige Fehler auszubessern. Ich versuche des Weiteren, hoffentlich auch erfolgreich, keine Artikel im von dir beschriebenen Format (150 Zeichen, subjektiv etc.) zu verfassen.
      Jeder ist hier, soweit ich das richtig sehe, für sich selbst und seine Artikel verantwortlich. Ich versuche das Beste und bin sicher, dass dies die anderen Autoren dieses Blogs auch tun. Wenn man Fehler entdeckt, egal ob Rechtschreibfehler oder Fehlinformationen, kann man das ganz sachlich in den Kommentaren schreiben. Kommentare in der Art „Der Artikel ist blöd.“ finde ich allerdings nicht förderlich.

      Danke daher für deine wirklich gute Kritik und den Kommentar!
      Benjamin Pazdernik

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