Google Maps & Co.: Südsudan kommt langsam im Internet an

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Seit dem 9. Juli ist der Südsudan ein eigenständiger Staat. Damit ist das Land so neu, dass es bisher noch nicht einmal bei den großen Kartenanbietern im Internet auftauchte. Nun hat Google Maps es endlich geschafft. Die ersten sind sie damit aber nicht.

Die Grenzen des Südsudans sind nun auch auf maps.google.com eingezeichnet – es hat ja auch lang genug gedauert. Das Projekt OpenStreetMap war viel schneller. Schon wenige Tage nach der Staatsgründung, lieferte der englische Server von OSM den Südsudan aus.

Andere Anbieter wie Bing, Yahoo und National Geographic sind immer noch nicht auf dem aktuellen Stand und zeigen den Sudan und den Südsudan noch als Einheit an. Auf change.org hat der sudanesische Journalist John Tanza Mabusu, der seit 1991 in Washington lebt, eine Online-Petition gestartet. Bisher haben sich mehr als 1.600 Unterzeichner angeschlossen, um die Kartendienste dazu zu bringen, den neuen Staat endlich einzuzeichnen.

[via mashable.com, change.org]

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  1. Für den Otto-Normalo, welcher i.d.R. mit Kartenmaterial auf Navigationsgeräten aus 2004 hat, ist das so wichtig wie der Sack Reis in China. M

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