Sony-Kunde wird zum Kundendienst

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Joe Litwin hat auf ein Paket nebst Versandaufkleber gewartet, um sein kaputtes Sony Vaio zur Reparatur schicken zu können. Klingt soweit normal. Doch das Paket kam niemals an. Stattdessen schickten andere Sony-Kunden, die ebenfalls eine Reparatur für ihr Gerät benötigten, ihre kaputten Computer an Litwin.

Es ist schon eine unglaublich seltsame Verwechslung. Ein Mann, der seinen Rechner von Sony reparieren lassen wollte, wurde selbst versehentlich zum Zwischenlager. Sony leitete seine Adresse als Anschrift für Reparaturen an seine Kunden weiter. Insgesamt erhielt er sieben reparaturbedürftige Sony-Computer und fünf weitere waren zu ihm unterwegs. Jemand rief ihn sogar daheim an und fragte ihn, ob er ein Techniker von Sony sei. Wer weiß, wo das noch enden könnte!

Könnt ihr euch das Ausmaß dieses Fehlers vorstellen? Jeder einzelne dieser Computer enthält personenbezogene Daten von Fremden. Sony konnte nicht nachvollziehen, wie es zu dem Fehler kam, nimmt aber an, dass irgendjemand Litwins Retouradresse mit der Reparaturadresse verwechselt und gedruckt hat. Nachdem er den Fehler gemeldet hat, jedoch von Sonys Kundendienst keinerlei Hilfe bekam, wendete er sich an die Presse. Wie vorauszusehen war, will Sony das Problem nun schnellstmöglich lösen.

Ich denke, wenn sie dabei sind, dann sollten sie darüber nachdenken, seinen alten Rechner nicht zu reparieren, sondern gleich einen neuen zu schicken. Nachdenklich stimmt mich, dass die anderen Kunden bisher noch nicht einmal mitbekommen haben, wo ihre Computer verblieben sind. [Casey Chan/Helene Gunin]

[via Consumerist]

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