Betrug am Geldautomaten: Skimming-Aufsätze einfach ausgedruckt

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3D-Drucker als Komplizen bei einem Scheckkartenbetrug? Wie gut das funktioniert, hat eine Gangsterbande in den letzten Jahren in Texas gezeigt: Sie manipulierten Geldautomaten mit perfekt passenden Ersatzteilen.

3D-Drucker werden vornehmlich in der Industrie verwendet, um schnell und preisgünstig Prototypen herzustellen. Betrüger in Texas machten sich diese Geräte zu Nutze, um damit so genannte Skimming-Aufsätze zu produzieren. Beim Skimming wird der Geldautomat so präpariert, dass die Daten auf dem Magnetstreifen der EC- oder Kreditkarte beim Einführen in den Automaten kopiert werden. Zusätzlich filmt eine winzige Kamera die Eingabe der Geheimzahl.

Aus Sicht der Betrüger müssen die Aufsätze, die Kamera und Lesegerät beherbergen, perfekt auf den Automaten passen. Ansonsten werden sie zu früh entdeckt und entfernt – noch bevor die Gauner an die gestohlenen Daten herankommen. Mit Hilfe der fast perfekt sitzenden Aufsätze aus 3D-Druckern sollen die Betrüger zwischen August 2009 und Juni 2011 über 400.000 Dollar erbeutet haben. Nun wurde die Bande gefasst.

[via krebsonsecurity.com]

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