Indien bekämpft Trinkwasserprobleme mit solarbetriebenen Wasserautomaten

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Falls ihr heute morgen ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee getrunken habt, könnt ihr euch glücklich schätzen. Jeder achte Mensch auf dieser Welt hat keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu sauberem Trinkwasser.

In den ländlichen Gebieten von Indien versucht die Organisiation Piramal Water Private Limited die Zahl dieser Menschen durch solarbetriebene Wasserautomaten zu verringern.

Die Firma wurde im Jahre 2008 gegründet mit dem Ziel, eine profitable Lösung für Indiens Trinkwasserprobleme zu finden. Das Wasser wird unter dem Markennamen Sarvajal (Wasser für alle) über Warenautomaten verkauft. Anwohner können das Wasser entweder mit Prepaid-Karten oder Münzen bezahlen. Ein Liter Trinkwasser wird für 30 Paises (Weniger als 0,01 Euro) verkauft. Der Preis ist ein wichtiger Punkt, wenn man davon ausgeht, dass ein Inder auf dem Land im Durchschnitt von 30 Rupien (etwa 0,45 Euro) pro Tag leben muss. Die Automaten sind mit dem Mobilfunknetz verbunden, um den Wasserverbrauch im Auge zu behalten, und defekte Automaten möglichst zeitnah reparieren zu können.

Lokale Unternehmen können Franchise-Partner für das Projekt werden. Dies bringt nicht nur drigend benötigtes Wasser in abgelegene Regionen, sondern auch ein wenig Geld. [Klaus Deja / Roberto Baldwin]

[via SarvajalFastCompany]

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