Immer auf der Suche nach dem nächsten K(l)ick: Neue Studie zur Internetsucht

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Sie klicken, posten, spielen, spammen und trollen: Mehr als eine halbe Million Deutsche sind laut einer Studie onlinesüchtig. Besonders Teenager scheinen sich in der virtuellen Welt zu wohl zu fühlen. Glaubt man der Pinta-Studie, die im Auftrag der Drogenbeauftragten der Bundesregierung durchgeführt wurde, sind in Deutschland mindestens 560.000 Menschen internetsüchtig.

Befragt wurden 15.024 Menschen im Alter von 14 bis 64 Jahren. Davon gilt rund ein Prozent laut Definition der Forscher als internetsüchtig. In der Altersgruppe zwischen 14 und 16 Jahren sind es sogar vier Prozent. Zusätzlich soll bei rund 2,5 Millionen der Internetkonsum bereits problematisch sein. Berücksichtigt wurde in der Studie vor allem, wie viel Zeit die Befragten im Internet verbringen, ob Entzugserscheinungen auftreten und wie die Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf beeinflusst wird.

Während ihrer Untersuchung konnten die Forscher gravierende Geschlechterunterschiede in der Internetnutzung feststellen. Während die Online-Spielsucht vor allem bei Männern zu finden ist, tummeln sich Mädchen exzessiv bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken.

Für junge Zocker könnte die neue Studie durchaus unerfreuliche Konsequenzen haben. Denn Mechthild Dyckmans, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, kündigte bereits an, prüfen zu wollen, welche Suchtgefahr von Computerspielen tatsächlich ausgeht. Besonders suchtgefährdende Spiele will sie erst für ältere Spieler freigeben.

[Via ITespresso.de]

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  1. richtig so!
    aber vor allem finde ich, dass viel mehr auf Aufklärung Wert gelegt werden sollte. Viele Jugendliche und auch Erwachsene posten bei Facebook und Plattformen wirklich fast alles und wissen gar nicht was das für Folgen haben kann.

    Aber, dass die Altersfreigabe von manchen Spielen angehoben werde sollte, finde ich ist schon mal ein guter Anfang.

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