Bringt JVC eine brauchbare Kombination von Camcorde und Digitalkamera heraus?

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Bislang hat mich das Konzept einer Kombination von Digitalkamera und Camcorder nicht so richtig überzeugt. Kann aber auch daran gelegen haben, dass es bislang keine Geräte gibt, die diese Bezeichnung zurecht tragen. JVC könnte das in Kürze ändern.

Die JVC GC-PX10 sieht, frei heraus gesagt, ziemlich seltsam aus. Aber das sollte nicht über die Leistung hinwegtäuschen. Sie zeichnet Bilder mit 12 Megapixel auf und Video mit 1080p HD (36 Megapixel). Die Kamera verfügt über einen 1/2.3 Zoll großen, hintergrundbeleuchteten CMOS-Sensor, dank dem sie vermutlich auch bei schlechten Lichtbedingungen anständiges Bildmaterial erzeugt. Obendrein gibt es ein 10faches, optisches Zoom und eine Bildstabilisierung.

Was mich aber am meisten neugierig macht, das ist die Funktion, bei der man Video mit 300 Bildern pro Sekunde aufzeichnen kann. Spielt man das bei normaler Bildrate ab, ergibt das eine Zeitlupe mit etwa 10facher Verzögerung. Allerdings geht die Auflösung dabei etwas in die Knie (640×360). Für Web-Video reicht das allerdings immer noch aus. In diesem Modus kann die JVC zwei Stunden lang aufzeichnen, so dass Ihr zum Beispiel das Fußballspiel Eures Nachwuchses oder einen Nachmittag in der Halfpipe locker unterbringt. Nützlich ist auch der Burst-Modus, in dem Ihr gut zwei Sekunden lang bis zu 60 Bilder/Sekunde aufnehmen könnt. Wer diese Leistung benötigt, der musste bislang zur Nikon 1 greifen, die der JVC aber auch weiterhin in der Bildqualität voraus sein dürfte.

Ich bin gespannt darauf, wie gut die Bilder und Videos sind, die die neue JVC liefert. Mit einem Preis von 900 Dollar ist sie zwar nichts, das man einfach mal so mitnimmt, aber auch nicht teurer als die Kombination aus guter DSLR und Camcorder. [Brent Rose / Tim Kaufmann]

[Via JVC]

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