Schade Steve: Microsoft gewährt nur den halben Bonus!

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Steve Ballmer muss die schlechte Performance von Microsoft im Bereich Smartphones und Tablets ausbaden. Statt einer vollen Bonuszahlung muss sich der Microsoft-Chef mit nur 682.000 Dollar begnügen. Den Gürtel wird er wohl nicht enger schnallen müssen.

Die Zurückhaltung bei der Bonusvergabe darf als deutliche Warnung seitens Bill Gates an den Vorstandsvorsitzenden gedeutet werden. Denn die schlechten Verkäufe im Bereich mobile Endgeräte missfallen dem Microsoft-Gründer und seinen Board-Kollegen offenbar. Nachdem Ballmer im Frühjahr dieses Jahres noch selbstsicher verkündete, dass Apple keine Bedrohung für Microsoft darstelle, musste der Konzernchef kürzlich selbst klein beigeben: Die Windows 7-Phones blieben aufgrund der starken Konkurrenz hinter den Erwartungen zurück, so die Aussage. Gates Unmut scheint also selbst in Ballmers Augen gerechtfertigt.

Auf der Plusseite darf der Vorstandsvorsitzende dafür immerhin den erfolgreichen Launch von Kinect und den Start des Cloud-Angebots Office 365 verbuchen. Außerdem stellte das Gremium Verbesserungen in Bezug auf Windows Azure und Bing fest. Weiterhin erfreulich: Das Unternehmen darf sich als Marktführer im Bereich Cloud und Cloud-basierte Infrastrukturen betrachten. Auch die Partnerschaften mit Nokia und Facebook freuen Microsoft.

Anders als andere Microsoft-Mitarbeiter lässt sich Steve Ballmer seinen Bonus übrigens nicht in Aktien, sondern in bar auszahlen. Zyniker könnten jetzt natürlich behaupten, dass der Microsoft-Chef nicht an einen positiven Umschwung glaubt.

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