Weltweit billigstes Tablet ist nun in Indien für ungefähr 34 Euro erhältlich

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Seit gestern ist das Tablet „Aakash“ in Indien im Handel verfügbar. Für 2276 Rupien, umgerechnet rund 34 Euro, wird das Gerät an die indische Regierung verkauft, die die Tablets ihren Studenten kostenlos zur Verfügung stellt.

Ausgestattet ist Aakash mit einem 7 Zoll-Bildschirm, WLAN, einem Multimedia-Player, 256 MB RAM und zwei USB-Ports. Als Betriebssystem dient Android 2.2. Ein Browser, eine Text-Verarbeitung und eine Applikation für Videokonferenzen sind auf dem Tablet bereits vorinstalliert. Der 2 GB-Speicher kann über einen Slot für Micro-SD-Karten um 32 GB erweitert werden. Der Akku versorgt das Tablet bis zu 2 Stunden mit Strom.

Eine zweite Version mit GPRS und Slot für SIM-Karten, der das Tablet auch als Handy nutzbar macht, wird in wenigen Wochen folgen und für 3.000 Rupien zu haben sein.

Die Tablets sind Teil eines Bildungsprogramms der indischen Regierung, mit dem Studenten der Zugang zum Internet ermöglicht werden und dem Analphabetismus im Land entgegengewirkt werden soll. Damit alle Bevölkerungsgruppen in den Besitz eines Tablets kommen können, hält der kanadische Hersteller Datawind außerdem eine weitere Preissenkung auf umgerechnet 26 Euro für möglich.

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  1. Komisch, dass der Hersteller den Preis nochmal senken kann (im zweistelligen Bereich) und Apple oder Amazon mit ihren Tabs nicht unter 200 $ oder € kommen ohne Verlust zu fahren. Das Gehäuse mal außen vor gelassen, sind die verbauten Komponenten wahrscheinlich nicht nur ausschussware der großen Firmen.

  2. Indien als großes Vorbild!
    Wenn sich ein armes Land wie Indien so engagiert um das Volk weiterzubilden sollten andere Länder das doch wohl auch schaffen!

    Da sieht man wieder mal den Unterschied zwischen einer Regierung die viel für die Bürger tut und der Europäischen.

    1. mhm, das würde ich daran allein nicht festmachen wollen… die indische regierung baut genausoviel, wenn nicht sogar mehr scheiße als andere.. die geschichte mit dem tablet natürlich nett, hilft den millionen slumkindern jedoch nicht wirklich.

  3. Wie siehts denn aus, ab wann kann man das Gerät in Deutschland bekommen (meinetwegen auch per Amazon etc.), da es ja eine Klasse idee ist um durchs Haus zu laufen und trotz all dem immer online zu sein?

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