PowerBook, Pentium und BlackBerry – drei Namen, eine Firma

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Namen wie "PowerBook", "Pentium" und "BlackBerry" fallen nicht vom Himmel, es gibt jemanden, dessen Job es ist, sich solche Bezeichnungen auszudenken. John Colaptino vom New Yorker widmet der Firma Lexicon, in der die genannten drei und viele weitere Namen entstanden - eine fesselnde Geschichte.

Jede Menge Forschung und Kreativität fließen in die Entwicklung neuer Produktnamen ein. So wollte RIM den BlackBerry ursprünglich MegaMail nennen, was bei weitem nicht so angenehm klingt wie BlackBerry. „Pentium“ vereint den Klang und die Bedeutung von „Titan“ (robust und mächtig) mit „pente“, dem griechischen Präfix für „Fünf“, der hier für den Wechsel von der 486- auf die 586-Architektur steht. Bis dahin hatte Intel seine Prozessoren ausschließlich nummeriert und konnte durch den neuen Namen maßgeblich auf sich aufmerksam machen. Die Bezeichnung „PowerBook“ konnte Lexicon bei Apple gegen anfängliche Widerstände etablieren. Bedenken, dass es sich dabei ja lediglich um die Aneinanderreihung zweier bekannter Worte handele, wurden mit dem Hinweis darauf, dass es bislang nichts wie ein „PowerBook“ gäbe, zerstreut.

Vor einiger Zeit brachte Spiegel Online eine ähnliche Story über Manfred Gotta, den deutschen „Namenspapst“ und Schöpfer solcher Marken wie „Smart“, „Congstar“, „Twingo“ und „Persil MegaPerls“. Wer sich für das Thema interessiert, der findet den Spiegel-Artikel hier. [Sam Biddle / Tim Kaufmann]

[Via The New Yorker]

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