Religiöse Gruppierung sorgt für Porno-Blockade in Großbritannien

pornbrawl

Die britische "Christian Mothers' Union" will verhindern, dass Kinder an pornografisches Material im Internet kommen. Das Ergebnis: Es wird in Großbritannien eine Porno-Blockade geben, die man nur auf Antrag überwinden kann.

Der Guardian berichtet, dass man künftig in Großbritannien pornografische Websites bei seinem ISP manuell freischalten lassen muss. Die Voreinstellung blockiert sie. Damit soll verhindert werden, dass kleine Kinder an das Material kommen, auch wenn das eher Aufgabe der Eltern sein sollte und nicht die des ISPs.

Die erwachsenen Anwender, die sich mit der Blockade nicht abfinden wollen, müssen bei den vier großen ISPs, die bei dem System mitmachen, die Aufhebung der Sperre beantragen. Betroffen sind BT, Sky, TalkTalk und Virgin.

Dadurch dürften brisante Listen mit Namen und Adressen der Pornoliebhaber in Großbritannien entstehen. Was wohl passiert, wenn sie durch Zufall öffentlich werden? [Sam Biddle / Andreas Donath]

[Via Guardian]

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  1. Und wieder mehr Zensur, schlimm!

    Allerdings ist es völliger Käse, daß Listen mit Leuten, die sich freischalten ließen, „brisant“ seien.

    Die allermeisten – praktisch alle Männer außer irgendwelchen Spinnern oder Asexuellen sowie viele Frauen – gucken gerne mal ein Pornöchen. Solch eine Liste würde also GAR NIX aussagen.

  2. ja ja die briten,

    ich frag mich immer war bei denen George Orwell nicht pflichtlektüre in der schule. wenn ja hat es keiner verstanden.

    „hallo lieber internetserviceprovider. ich bin ein geiler alter bock und will nackte weiber im internet anschauen weil meine alte mit mir nicht mehr poppt. bitte schalten sie mich für youporn frei ….“ lol

  3. Wie heißt der Film, von dem das Bild ist? :-)

    @Mannmann
    ich glaube die meinten die Liste der Pornoseiten, die veröffentlicht wird. Dann haben die Kinder, die die zufällig finden eine gute Quelle.. ;)

  4. Hui – erwachsene Menschen machen gerne Sex und interessieren sich auch für solche Internet-Seiten. Oh welch‘ schlimme Sache!

    Seit wann ist den Puritaner-Internet angesagt?
    So ein Blödsinn!

    Wenn ich Kinder im Haus habe ist eine Opt-In Funktion ( http://de.wikipedia.org/wiki/Opt-in ) beim Internetprovider vertretbar und sinnvoll, sodass ich die Pornoseiten für meine Kinder unverfügbar mache. Obwohl ich ja denke, dass Jugendliche mit etwas Grips im Kopf so etwas als Main-Target innerhalb von wenigen Tagen geknackt haben und sich sowieso alles ansehen, was sie wollen, wenn sie es wirklich wollen. Für Jüngere wäre es aber ein gut verwendbarer Schutz.

    Opt-In aber !!!

    1. Ja klar, aber da ist ein Häkchen machen auf dem Formular des Internetproviders einfacher für den/die 08/15 Familienvater/mutter.

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