Wikileaks: US-Regierung fordert von Google Nutzer-E-Mails an

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Die US-Regierung verlangt, dass Google E-Mails eines Wikileaks-Mitarbeiters aushändigt. Ob Google nun einfach einknickt oder sich weigert, wird sich noch zeigen.

Laut NBC Bay Area hat die US-Regierung Google und den ISP Sonic.net aufgefordert, die E-Mails von Jacob Applebaum zu übergeben. Er arbeitet freiwillig bei Wikileaks und man nimmt an, dass er an der Veröffenlichung von Verschlusssachen beteiligt war.

Keine der beteiligten Parteien hat sich bislang öffentlich zu der Angelegenheit geäußert. Doch das Thema verdeutlicht wieder einmal, welche Macht Google hat. Es besteht immer die Gefahr, dass Google trotz seines losen Versprechens, sich um die Privatsphäre seiner Nutzer zu kümmern, den Kurs ändert. Ob Google die Wünsche abwehren kann oder es zumindest versucht, wird sich zeigen. In diesem Verfahren wird man jedoch gut sehen können, ob Google seine Haltung zur Privatsphäre verändert hat oder nicht. [Adrian Covert / Andreas Donath]

[Via NBC Bay Area]

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  1. Die Thematik hat im Grund mit Google nichts zu tun. Sondern es betrifft alle email-Hoster. Und ob diese nun emails herausgeben müssen oder nicht hängt wiederum von der Gesetzeslage ab, welche von Land zu Land unterschiedlich ist, aber es meistens wohl so ist, dass bei Ermittlungen gegen Personen bei Verdacht auf Straftaten den Behörden Einsicht gewährt werden muss.
    Ob Google oder sonstwer da freiwillig mitmacht oder dazu gezwungen werden muss ist doch völlig irrelevant

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