Facebook-Kläger Paul Ceglia muss sich erneut einen neuen Anwalt suchen

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Paul Ceglia verlangt die Hälfte der Firmenanteile von Facebook. So richtig will es mit der Klage nur nicht klappen. Inzwischen hat der New Yorker den dritten Anwalt verschlissen.

Bereits seit Juli 2010 versucht der New Yorker Holzhändler 84 Prozent an dem sozialen Netzwerk Facebook einzuklagen. Der Holzhändler will angeblich 2003 das soziale Netzwerk bei Mark Zuckerberg in Auftrag gegeben haben – ein Vertrag zwischen den beiden soll seine Aussage untermauern. Der Facebook-Gründer hingegen behauptet, das entsprechende Dokument sei gefälscht. Nun musste Ceglia in dem Prozess einen Antrag auf Vertagung stellen, um sich einen neuen Anwalt zu suchen.

Jeffrey Lake, Ceglias letzter Anwalt, gab keine Gründe an, warum er sich von dem Fall zurückgezogen hat. Anlass dürfte aber eine Verletzung seiner Schweigepflicht sein. Am 07. Oktober erklärte Lake vor Gericht: „Ich habe Herrn Ceglia darüber informiert, dass das Gericht ihn angewiesen hat, unter anderem Namen und Passwörter all seiner E-Mail-Konten vorzulegen, die er seit 2003 genutzt hat. Herr Ceglia hat mich angewiesen, diese Auflage nicht zu erfüllen.“ Facebooks Anwälte argumentierten daraufhin, dass der Anwalt mit seiner Erklärung seine beruflichen Pflichten verletzt habe und nicht mehr als Ceglias Anwalt tätig sein könne.

Paul Ceglia ist derzeit dabei, sich einen neuen Anwalt zu suchen. Der Prozess dürfte in wenigen Wochen fortgesetzt werden.

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