OmniTouch macht die Welt zum Touchscreen

OmniTouch

Auf der UIST-Konferenz haben Microsoft Research und die Carnegie Mellon University den ersten Prototyp ihres OmniTouch vorgestellt. Dieser macht fast jede Oberfläche zum Touchscreen.

Der OmniTouch besteht aus einer Tiefensensor-3D-Kamera, die auf der Schulter des Anwenders platziert wird und einem Mini-Laserprojektor. Mit Letzterem lassen sich Bedienoberflächen auf jede beliebige Oberfläche projizieren, die dann als Touchscreen genutzt werden kann. Die zugehörige Software gleicht dabei eventuelle Unebenheiten aus, so dass nicht nur glatte Flächen wie Tische genutzt werden können. Vor eine Herausforderung stellten die Wissenschaftler bei der Entwicklung vor allem die Klicks. Damit diese erfasst werden können, griffen die Forscher schließlich zu einer Tiefenkarte, die den Abstand von Finger zu Oberfläche misst. Die Kamera entstammt übrigens, wie bereits Kinect, dem Hause PrimeSense.

Ob und wann das mobile Interface marktreif sein wird, ist bislang noch ungewiss.

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  1. Ganz so neu wie hier dargestellt ist eine solche Lösung nicht mehr. Bereits vor gut 10 Jahren hat Siemens einen ersten Ansatz, damals bereits über Lasertechnologie, auf der CeBit präsentiert. Ziel war es, so ein Mitarbeiter, diese Technik in die Handys zu integrieren.

    Das war noch lange bevor die ersten Touch-Bildschirme absehbar waren und die Technik funktionierte schon damals sehr gut.

    Gescheitert ist die Lösung wohl an dem relativ geringen Mehrwert im Bezug auf die, seinerzeit sehr hohen kosten.
    Ich würde also mit dem Aktienkauf noch ein wenig warten;-)

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