Die Festplatten-Speicherkapazität mit Kochsalz erhöhen

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Traditionelle Festplatten stoßen bald an ihre Grenzen, es passen physikalisch einfach nicht mehr Daten auf die Scheiben. Nun hat ein Forscher am Institute of Materials Research and Engineering (IMRE) einen Weg gefunden, um die Speicherkapazität zu versechsfachen - und das mit normalem Kochsalz.

Die aktuelle Datenspeichertechnologie beruht auf einer ungleich verteilten Ansammlung von nanoskopischen, magnetischen Körnern – jedes ungefähr 7 Nanometer breit – die ein einziges Bit an Daten speichern. Dies führt zu einer maximalen Speicherdichte von etwa 1 Terabit pro Platter. Durch die Integration von Natriumchlorid (NaCI, bekannt als Kochsalz) in den Platten, konnte der Forscher Dr. Joel Yang ein Bit an Informationen auf einem einzigen 10 Nanometer kleinen Körnchen speichern statt auf mehreren Korngruppierungen. Dadurch erhöht sich die potenzielle Speicherdichte auf 3,3 Terabit pro Quadratzoll und die Gesamtkapazität des Platters beträgt dann ganze 18 Terabit.

Dr. Yang hofft, die Speicherdichte auf 6 Terabit pro Quadratzoll ausbauen zu können, bevor er seinem Ziel von satten 10 Terabit pro Quaadratzoll näher kommt. Beeindruckend sicher, doch hat jemand tatsächlich 50 TByte an Daten rumliegen, die nicht pornografisch sind? [Andrew Tarantola/Helene Gunin]

[via Institute of Materials Research and Engineering, ITespresso.de]

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  1. Ihre Übersetzung stimmt nicht.
    7nm -> 1bit (Alt)
    10nm -> 1 bit (neu)

    Dadurch würde die Speicherdichte sinken.
    Conventional hard disks have randomly distributed nanoscopic magnetic grains – with a few tens of grains used to form one bit. Das muss anders übersetzt werden

  2. Die Frage ist nicht mb jemand das braucht. Man bedenke auch Server;-) Es bedeutet erstmal, daß Flash/SSD noch lange brauchen werden, um gewöhnliche Festplatten abzulösen.

  3. 2tb serien, 4tb filme, 2tb pr0ns, 2tb musik, 2tb anderes, 2tb privates = 14tb inkl. weitere 10tb, da das meiste gesichert ist! (aja, rechtlich erworben das material, kein illegales zeug – sag ich mal sicherheiterhalber dazu) und da hat man dann 20 festplatten inkl den kleinen 250gb und 500gb platten, die man ja auch nicht wegschmeißen möchte! da würd ich mich über eine einzige große inkl einer zweiten für sicherung schon freuen!!

    wer viel fotografiert wie ich hat zb allein mit selbstgemachten fotos schon 1tb! aber da sind wir ja schon wieder beim (teilweise) pornografischen material gg

  4. Ja das ist schlimm mit der Sammelei,… was kenne ich Leute die Ebooks horten wie im ww2 leute Essenskonserven.

    Das selbe mit Musik,… kann man garnicht alles hören, aber hauptsache man hat es mal… Oder Spiele-Isos…

    Dann verliert man auch den Bezug zum Produkt… wer die Spiele nur anspielt und dann das nächste installiert kennt das sicherlich.

  5. Ich glaube wenn man auf die Rasante Entwicklung von Datenmengen bzw. Datengrößen in den letzten 20 Jahren zurückdenkt ist jeder der behauptet, dass man nie 50TB brauchen wird ein Narr.
    Ähnelt ja fast der Aussage von Ken Olson 1977:
    Heimcomputer für Privatpersonen sind Unsinn und haben keine Zukunft.

    1989 arbeiteten wir noch mit 2x720kb Disketten, statt ner Festplatte
    1990 20MB Festplatte
    1994 40MB (mit Komprimierung auf 80MB)
    1995 hatte wir dann schon ca. 500MB und Windows und prompt hätte man mit den alten 20MB nichtmal mehr das Betriebssystem installieren können.
    1998 2,1GB
    und so ging es immer weiter. Man ist immer wieder an die Grenzen gestoßen.

    Durch Steigerung von Bild/Ton-Qualitäten, wechsel von Analogen Datenträgern zu Digitalen und soweiter sind die benötigten Festplattengrößen ständig gestiegen.

    Datenmengen Entwicklung:
    Filme: Früher 0MB da VHS – später ca. 700MB-1,4GB – heute 16GB in FullHD
    Fotos: Früher 0MB da Filmrolle – später 1MegaPixel ca. 500KB pro Bild – Heute 12MegaPixel ca. 8MB pro Bild
    Songs: Früher 0MB da Kassette/CDs/… – später MP3s in schlechter Qualität ca. 1-2MB – Heute brilliante Qualität bei ca. 5MB pro Song

    Fernsehsendungen wurden früher auf Kassette aufgenommen, heute auf Festplatte.

    Computer-Spiele: Früher teilweise unter 10KB – Heute brauchen die Grafisch hochgezüchteten auf Aufwendigen Spiele locker bis zu 32GB und mehr
    Navigation: Früher Papierkarten, heute Navis mit Maps die Locker 2GB und mehr haben.

    Und so geht es immer weiter und bis jetzt bin ich nur im Privaten Bereich gewesen.

    WebServer, VM-Ware-Server, Grafikbearbeitung, Videoschnitt und und und sind alles super Speicherintensive Anwendungen wo man bei dem aktuellen Verfahren schnell an die Grenzen des überhaupt möglichen stoßen wird.

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