14 teure Frames pro Sekunde von Canon aus dem Jahr 1984

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Canon hat vor kurzem seine beeindruckende 1D X DSLR angekündigt. Das Fotografiemonster schießt Bilder mit 14 FPS. Beeindruckend? Nicht für die Canon F-1 aus dem Jahr 1984.

Die F-1 hat damals Akkupacks verwendet, um auf Filmrollen mit 14 FPS zu schießen. Die Kamera wurde als limitierte Edition verkauft und schlug mit stolzen 17.000 US-Dollar zu Buche.

Ein heftiger Preis, ihrer Zeit war die Kamera jedoch weitvoraus. [Roberto Baldwin/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Canon Muesum via Petapixel]

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  1. bis auf die damalige verwendung von auf silbernitrat basierenden einweg-bildsensoren stimme ich zu, und, bis auf den preis. da liegt die 1d X auch ums doppelte besser, bzw um die hälfte, wie mans nimmt.

  2. Frame per Second … Wie kann man auf einem Bild mehr als eine Momentaufnahme aufnehmen also ein Frame ? Ab 25 Frames wird das ganze ein Film also 25 Bilder in der Sekunde reichen unserem Auge um ein Film zu erkennen aber wie kann ein Bild, also unter umständen ein Blatt Papier 14 Bilder pro sekunde abgebildet haben?

    1. Ja eben, das Ding macht 14 Frames, 14 Bilder pro Sekunde. Genauso, wie eine Filmkamera 25 Bilder pro Sekunde macht. Der Film wird 14 mal weitertransportiert und 14 mal belichtet. 14 Bilder, eine Sekunde. 14 FPS.

  3. Auf Kleinbild wurde der Film so schnell transportiert, das 14x in der Sekunde ein Stück Film belichtet werden konnte. Jede Stück war ein eigenes Photo. Dafür löst der Verschluss auch 14x in der Sekunde aus.
    Die heutige Stop-Motion Technik (videos) wird oft mit weniger als 25 bzw. 24 Bildern pro Sekunde benutzt und daraus trotzdem ein „fließendes“ Bild gewonnen.

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