Test: Fitbit Ultra ist der Schrittzähler mit Internet-Anschluss

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Der Fitbit Ultra ist ein Schrittzähler, der Eure Aktivitäten via Internet auf Fitbit.com überträgt. Dort werden aus den nüchternen Zahlen anschauliche Grafiken, die Euch auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil unterstützen sollen. Klingt abenteuerlich? Finden wir auch - und haben's deshalb ausprobiert.

Es gibt Gadgets, für deren Anschaffung man mühelos eine einigermaßen plausible Begründung findet. Und es gibt Fitbit. Ein Schrittzähler, der – Versandkosten aus den USA und Zoll hinzugerechnet – deutlich über 100 Euro kostet. Aber lassen wir das erst einmal außer Acht. Zu verlockend klingt das Versprechen, dass das kleine Gerät, das man sich an die Hosentasche oder den Gürtel stecken kann, die Tür aufstößt in ein neues Leben – schlanker, fitter und mit einem deutlich besseren Gewissen.

So bekommt man es

Bislang gibt es keinen europäischen Distributeur für Fitbit, weder für den originalen Fitbit noch für das von uns getestete, aktuelle Modell, den Fitbit Ultra. Den alten Fitbit konnte man locker bei Amazon.com bestellen. Fitbit Ultra steckte bei unserem letzten Versuch in einer anderen Amazon-Kategorie, deren Artikel nicht nach Deutschland verschickt werden. Deshalb wichen wir auf REI.com aus. Zehn Tage Lieferzeit, 133 US-Dollar + 18 Euro Zoll.

Die Hardware

Was da aus der Packung purzelt, ist nett und solide aufgemacht. Ein kompakter Kunststoffknirps mit einem OLED-Display und einer einzigen Taste. Federleicht, wertig. Spritzwassergeschützt, aber definitiv nicht zum Schwimmen oder Duschen geeignet. Wahlweise in schwarz/blauem oder schwarz/pinkem Gehäuse.

Fitbit Ultra besteht im Kern aus einem Beschleunigungssensor, wie er auch in der Wii und aktuellen Smartphones zum Einsatz kommt. Dadurch ist das Gerät von der Empfindlichkeit her vielen günstigen Schrittmessern überlegen. Außerdem enthält Fitbit Ultra einen Höhenmesser, dank dem das Gerät nicht nur Schritte, sondern auch „Stufen“ aufzeichnen kann. Demnach handelt es sich bei Fitbit-Stufen aber einfach um Höhenmeter, die über einen Faktor in Stufen umgerechnet werden. Einen GPS-Empfänger gibt es nicht. Schritte werden anhand vom Benutzer eingegebener Schrittlängen in Strecken umgerechnet.

Das Display zeigt nur wenige Zeichen und grafische Symbole an, was in der Praxis aber keine Einschränkung mit sich bringt. Zurückgelegte Schritte, Stufen, verbrauchte Kalorien und eine Blume, die mit steigender Aktivität des Benutzers wächst, sind die wichtigsten Informationen, die das Display auf Knopfdruck nacheinander zur Verfügung stellt.

Das Gerät merkt sich Daten in Intervallen von fünf Minuten. Bei dieser Genauigkeit reicht der interne Speicher für sieben Tage aus. Gab es in dieser Zeit keine Gelegenheit, die Daten auf Fitbit.com zu übertragen, reduziert das Gerät die Aufzeichnungsgenauigkeit auf eine tägliche Zusammenfassung. So kann man die Daten für bis zu 30 Tage aufzeichnen. Spätestens dann ist eine Synchronisierung fällig, damit keine Daten verloren gehen.

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  1. Serz,

    Ihr schreibt die Daten . Kalorienzähler. lassen sich einigermaßen komfortable in von fddb zu fitbit übertragen. Wie ungefähr?

    Danke
    Steffen

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