Wikileaks geht das Geld aus – erstmal keine weiteren Enthüllungen

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In einem auf Wikileaks veröffentlichten Video hat Gründer Julian Assange bekannt gegeben, dass der Dienst vorerst seine Arbeit einstellen müsse, da die weitere Finanzierung ungeklärt sei. Wikileaks sei das Opfer von Maßnahmen geworden, die darauf ausgerichtet seien, den Dienst von seinen Einnahmequellen abzuschneiden.

Verschiedene Finanzunternehmen, darunter die Bank of America, VISA, MasterCard, PayPal und Western Union, weigern sich seit dem vergangenen Dezember, Zahlungen an Wikileaks weiterzuleiten. In Folge dieser Maßnahmen hat Wikileaks Assange zufolge 95 Prozemt seiner Einnahmen, mehrere zehn Millionen Dollar, verloren.

Obwohl sich das Netzwerk von Hackern und Aktivisten, die Wikileaks unterstützen, ständig vergrößere, sei sein Dienst in Not geraten. Deshalb müsse man die Arbeit vorerst einstellen und werde keine Enthüllungen mehr publizieren.

Im Video appelliert Assange, dass man ihm doch helfen solle, Wikileaks am Leben zu erhalten. Dies könne zum Beispiel über MoneyGram und Bitcoin erfolgen oder über andere, nicht blockierte Zahlungssysteme. [Mario Aguilar / Tim Kaufmann]

[Via Wikileaks, Daily Telegraph, ITespresso.de]

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  1. Irgendwie hab ich bei Wikileaks immer das gefühl dass die Leute dahinter ein Schweinegeld mit ihren Spenden verdienen. Es kostet keine Millionen, Informationen im Netz zu hosten. Und jetzt müssen sie ihren Dienst einstellen, weil zuwenig Geld da ist? Ach ne, wers das glaubt ist selbst schuld.
    Wikileaks will immer groß aufklären wie arschig die anderen sind, dabei sind sie wohl selbst nicht besser…

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