ROSAT-Satellit verfehlte chinesische Städte nur knapp

bengalrosat

Der ROSAT-Satellit hat nach derzeitigem Erkenntnisstand niemanden verletzt. Ein Großteil des riesigen deutschen Forschungssatelliten stürzte am 23. Oktober auf die Erde. Das zwei Tonnen schwere Wrack hätte beinahe chinesisches Festland getroffen.

Das Grab des ROSAT-Forschungssatelliten liegt vermutlich im Golf von Bengalen zwischen Indien und Thailand, berichtet MSNBC. Wäre der Satellit nur wenige Minuten früher in die Erdatmosphäre eingetaucht, wäre er zwischen den chinesischen Städten Chongqing und Chengdu eingeschlagen. Dort wohnen mehrere Millionen Menschen.

Die Gefahr von Zerstörungen und Opfern wäre dann durchaus gegeben gewesen. Wie hätte es dann eigentlich mit Entschädigungsansprüchen gegenüber der Bundesrepublik ausgesehen? [Sam Biddle / Andreas Donath]

[Via MSNBC]

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  1. Danke für diesen Beitrag.

    Zum Einen sehe ich auf der Karte weder Chongqing noch Chengdu. Vielmehr fallen hier Indien und Myanmar ins Auge. China ist nur eine “Randnotiz”.

    Zum Anderen sind die “Entschädigungsansprüchen” klar im internationalen Recht geregelt. Das stand letzte Woche zudem in jeder halbwegs seriösen Tageszeitung. Für alle die keine Zeitung lesen: Deutschland haftet zusammen mit GB und den USA voll für die Schäden durch ROSAT.

    1. Du bist ja blöd. Da kommt iGizmodo mit einem reiserischen Artikel auf Bild-Niveau und du relativierst das ganze einfach mit Fakten. Wie kannst du nur :(

  2. Da muss ich Sonari recht geben, wir alle kennen mitlerweile das Niveau von iGizmodo :(
    Also einfach 3 mal laut lachen und gut ist,
    Habe mal gehört das Bild Autoren zu iGizmodo gewechselt sind o.O

  3. Dass mehr als 6 Länder näher an dem hier eingezeichneten Einsturzbereich liegen und somit die Gefahr dass chin. Städte getroffen werden wohl geringer ist als andere scheint den Herren Artikelschreiber wohl nicht aufzufallen? Aber irgendwo das Wort China zu verwursteln ist heutzutage anscheinend cool.

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