Stanford-Forscher entwickeln künstliche Haut für Roboter

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Menschen und Maschinen dürften sich in Zukunft immer weniger unterscheiden. Zumindest können letztere bald eine Kunsthaut tragen, die der menschlichen Haut nachempfunden ist.

Die Haut besteht aus Silikonlagen, auf die eine Flüssigkeit mit Kohlenstoff- Röhrchen im Nanoformat gesprüht wird. Zieht man die Haut auseinander, formieren sich die Röhrchen wie kleine Federn und ziehen die Haut beim Loslassen wieder zusammen. Dieser Prozess ist beliebig oft wiederholbar, sagte Zhenan Bao, der das Forscherteam anführt.

Aus dieser Kunsthaut lassen sich Sensoren bauen. Dazu werden mehrere Lagen des Silikons aufeinander gelegt, nachdem sie mit den Nanoröhrchen besprüht wurden. Wird auf diese Hautschichten Druck ausgeübt, lässt sich eine Änderung im elektrischen Feld messen.

Entwickelt wird die Haut an der Universität Stanford.

Künftig könnte die fühlende Haut für Roboter oder auch Prothesen interessant werden, hoffen die Forscher. [Andrew Tarantola / Andreas Donath]

[Via The Register]

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