Sony Ericsson: Sony macht allein weiter

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Nach zehn Jahren wird das Joint-Venture Sony Ericsson beendet. Sony zahlt dem Partner 1,05 Milliarden Euro und macht künftig allein weiter.

Ab Januar 2012 soll sich der Smartphone-Hersteller komplett im Besitz von Sony befinden, das die Smartphones dann endlich in seine Produktpalette mit Tablets, Notebooks und Fernsehern integrieren kann. Speziell die Vernetzung der Geräte untereinander soll vorangetrieben werden und die Anbindung an Sony-Dienste wie Playstation Network und Sony Entertainment Network. „Wir können den Leuten helfen, alle ihre Inhalte – egal ob Filme, Musik oder Spiele – auf allen Geräten zu genießen“, sagte Sony-Chef Howard Stringer. Niemand anders könne das bieten.

Die Auflösung des Joint-Ventures zeichnete sich schon eine Weile ab, machte es für Sony doch wenig Sinn Tablets und Smartphones in zwei verschiedenen Unternehmen zu entwickeln. Zumal man Gerüchten zufolge seine Marken und Technologien auch vor dem Partner abschirmte – Sony Ericsson drängte laut Wall Street Journal seit Jahren darauf, ein Playstation Phone auf den Markt zu bringen, prallte damit aber regelmäßig bei Sony ab, das die Kontrolle über eine seiner wichtigsten Marken nicht verlieren wollte.

Sony Ericsson machte eigenen Angaben zufolge im dritten Quartal 2011 80 Prozent seines Umsatzes mit Android-Smartphones und hat auf dem Markt für Android-Smartphones einen Anteil von elf Prozent.

[Sony Ericsson, Wall Street Journal, ITespresso.de]

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