iGo Green: Öko-Akkus mit Alkali

iGo-Alkali

Während heutzutage der Großteil der Akkus auf der Lithium-Ionen Technologie basieren, hat der amerikanische Hersteller iGo vor Kurzem wiederaufladbare Alkali-Akkus mit dem Namen iGo Green vorgestellt. Diese sollen laut dem Unternehmen weitaus ungiftiger sein als herkömmliche Metallhydrid-, Nickel-Cadmium- oder Lithium-Ionen-Akkus.

Neben der Umweltverträglichkeit gibt es noch einen weiteren Vorteil gegenüber anderen Akkus: Im Gegensatz zu konventionellen Akkus, welche häufig eine hohe Selbstentladung aufweisen und ihre Ladung selten über mehrere Monate hinweg halten können, sollen die Alkali-Akkus ihre Ladung für bis zu sieben Jahre behalten. Dies macht sie besonders attraktiv für den Einsatz in Geräten, welche wenig Strom benötigen oder selten verwendet werden, wie etwa Fernbedienungen, Uhren oder Taschenlampen. Einen Nachteil im Vergleich zu herkömmlichen Akkus haben die iGo Green jedoch auch: Während sich Lithium-Ionen-Akkus bis zu 1500 Mal laden und wieder entladen lassen, ohne an Leistung zu verlieren, soll dies bei den Alkali-Pendants nur etwa 40 Mal möglich sein.

Erhältlich sind die iGo Green Akkus in den Größen AA und AAA und kosten jeweils 7,99 Euro im 4er-Pack und 12,99 Euro im 8er-Pack. Das benötigte Ladegerät schlägt mit circa 17 Euro zu Buche, wobei vier Batterien im Paket enthalten sind. Ebenso verfügbar ist ein USB-Ladegerät, welches mit zwei Akkus des Typen AA ausgeliefert wird, und knapp 13 Euro kostet. Kaufen kann man die iGo Green Alkali-Akkus demnächst unter www.iGo.com/eu oder im Fachhandel.

[neuerdings]

Tags :
  1. Sicher das man die nur 40 mal laden kann? Weil dann ist das ganze irgendwie relativ sinnlos. Kann ich mir auch gleich Batterien holen.

    1. Der Presseaussendung von iGo nach zu urteilen, nein kann man nicht. Natürlich werden sie nach dem 40ten Mal aufladen nicht einfach den Geist aufgeben, aber der Kapazitätverlust wird wohl dann beginnen. Der Sinn liegt aber bei den Akkus meiner Meinung nach wirklich darin, in Geräten wie Fernbedienungen oder Wanduhren verwendet zu werden. Dort reichen 40 Zyklen dann auch für einen weitaus längeren Zeitraum als in Kameras zum Beispiel.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising