Großer Ansturm auf Steve-Jobs-Biografie

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Die kurz nach seinem Tod veröffentlichte Biografie von Apple-Mitbegründer Steve Jobs stößt in Deutschland auf großes Interesse. Das Buch erreicht in dieser Woche den ersten Platz der Media Control Sachbuch-Charts.

Steve Jobs’ offizielle Biografie von Walter Isaacson erschien in Deutschland am 27. Oktober 2011. Mit 704 Seiten in der gebundenen Ausgabe ist das Buch ein Wälzer, der kaum an einem Wochenende zu bewältigen ist. Das Leserinteresse an der übersetzten Biografie ist groß – das Buch stürmte aus dem Stand heraus die Pole-Position der Media Control Sachbuch-Charts.

Isaacson führte mit Jobs für das Buch über 40 Interviews und sprach außerdem mit Familienmitgliedern und Freunden des verstorbenen Apple-Gründers. Schon vorab hatten einige Passagen des Buches für Wirbel gesorgt. So wurde publik, dass Jobs nach eigenen Angaben an einem HDTV arbeitete, der besonders leicht zu bedienen ist. Seitdem rätseln Apple-Fans und die Presse, ob ein Apple-Fernseher auf den Markt kommen wird oder nicht. Die New York Times recherchierte, dass der iTV sogar mit der Sprachsteuerung Siri ausgestattet sein soll, die derzeit nur im iPhone 4S zu finden ist. Eine Produktankündigung seitens Apples steht aber noch aus.

In einer weiteren Vorabveröffentlichung aus dem Buch kam heraus, dass Jobs Googles mobiles Betriebssystem Android bekämpfen wollte, weil es nach Jobs’ Ansicht ein “gestohlenes Produkt” sei.

Die Biografie zeigt jedoch auch die letztlich tragische Ansicht Jobs’ auf, den Kampf gegen seine Krebserkrankung mit alternativer Medizin gewinnen zu können. Eine Operation lehnte er lange ab – vermutlich zu lange. Steve Jobs starb am 5. Oktober 2011 im Alter von 56 Jahren.

Die gebundene Ausgabe der Steve-Jobs-Biografie (ISBN 357010124X) kostet 24,99 Euro. Außerdem ist eine elektronische Version für Amazons Kindle zum Herunterladen für 19,99 Euro erhältlich. Das Hörbuch für 24,99 Euro erscheint am 19. Dezember 2011. [Andreas Donath]

[Via Media control]

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  1. Steve Jobs stirbt – die Welt schreit auf.
    Dennis Richie stirbt – not a single fuck was given that day.

    wäre mal wieder zeit für ne bücherverbrennung nech?

      1. des is doch nicht weiter verwunderlich.
        Dennis Ritchie kannte doch keiner (musste selber erstmal schauen wer des ist).
        Is doch ganz normal, siehe Michael Jackson. Kannte jeder, doch wenn jmd. aus deiner Familie stirbt, ist auch nur die Familie und seine/ihre Bekannten am trauern, da ihn/sie sonst niemand kannte.

    1. Frag mal in einer Fußgängerzone einfach mal ein paar Leute, wer weiß, was Unix ist oder was mit “C” (oder der “Programmiersprache C”) gemeint ist. Ich könnte wetten, solange du nicht einen Informatiker triffst oder jemanden, der sich echt gerne mit der Geschichte von Computern beschäftigt, bekommst du nur ein Schulterzucken als Antwort.
      Fragst du wen, ob er mal was vom iPhone, dem iPad oder eventuell einem Mac gehört hat, dürftest du wohl auf eine recht breite Masse von Antworten stoßen.

      Von daher: erwarte nicht, dass ein Otto-Normal-Mensch so einen “Nerd” kennt, wenn der nur Dinge geschaffen hat, von denen man nichts sieht.

  2. was hat das den mit gadgets zu tun? naja hauptsache apple
    und außerdem muss man net überall immer hinschreiben, das er in seinem buch rein schreibt das er android zerstören wollte. das will ehrlich gesagt keiner wissen. und wer es wissen will soll sichdas buch kaufen.

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