Glas ohne Spiegeleffekt entwickelt

relexionen

Nippon Electric Glass hat ein Glas entwickelt, das fast unsichtbar ist. Es zeigt praktisch keine Reflexionen und lässt 99,5 Prozent des einfallenden Lichtes durchscheinen. Das wäre ideal für Displays, Brillen und Objektive.

Das als „unsichtbares Glas“ bezeichnete Material reflektiert nach Angaben von Tech-On nur ein halbes Prozent des einfallenden Lichtes. Dadurch sind die Glasflächen kaum zu erkennen. Für Eingangstüren oder Fensterglas sind sie deshalb vermutlich ungeeignet, weil sich zu viele Menschen den Kopf stoßen würden.

Aber wie wäre es mit Notebook- Displays, die endlich nicht mehr wie ein Spiegel aussehen? Auch bei der Einsatz bei Kamerafiltern und natürlich auch in optischen Geräten wäre dieses Glas sehr willkommen. Wann erste Produkte mit dem unsichtbaren Glas auf den Markt kommen, ist bislang unbekannt.

Auf Tech-On ist ein Vergleichsbild zwischen normalem Glas und dem neuen Produkt zu sehen. [Andreas Donath]

[Via Photoxels, Tech-On, Nippon Electric Glass]

[Bild: Andreas Donath]

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    1. Nicht jedes Glas eignet sich für optische Geräte. Bei Brillen ist vor allem die Brechkraft wichtig. Und hochentspiegelte Brillengläser habe ich schon seit Jahrzehnten.

  1. Wenn es schon ne Meldung zu Spezialglas, welches eher ungeeignet für Fensterflächen ist, warum wird dann ein Foto der Fensterfläche vom Berliner Hbf verwendet?
    Die Meldung selbst ist natürlich Top, solch ein Glaswerkstoff ist lang ersehnt.

  2. Endlich!

    Nachdem es Samsung geschafft hat einen LCD-TV zu bauen der stärker als Plasma spiegelt und auch Sony ihre Geräte mit einer Glasscheibe verspiegelt ist es sehr schön zu hören das es bald die Chance gibt das der Spiegel-Irrsinn aufhört.

  3. Dumme Frage: Was bringt es wenn die Oberfläche nicht spiegelt wenn die nächste Schicht darunter spiegelt? Zumindest bei einem zerbrochenem Lcd spiegeln fast alle Schichten…

      1. Das zerbrochene Lcd bringt an sich nichts mehr, ausser das man sieht dass nicht nur die Oberfläche reflektiert. Betrachtet man sich die Reflektion eines Handy’s genauer sieht man dass es eigentlich mehrere Reflektionen knapp nebeneinander sind.

  4. Hier fehlt noch der obligate „transparentes Aluminium“ Spruch… zu dumm, dass es das inzwischen wirklich gibt… Spassverderber…

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