Wissenschaftler verwandeln Tintenstrahldrucker in Bomben-Detektoren

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Anständige Sensoren, die Sprengstoffe melden, kosten einen Batzen Geld. Jetzt haben Forscher der Georgia Tech einen günstigen Ammoniak-Detektor aus Bauteilen eines Inkjet-Druckers und etwas Papier gebaut.

Die wichtigste Zutat bildet dabei die Tinte des Inkjet-Druckers. Sie enthält Silber-Nanopartikel. Behandelt man die Tinte mit Ultraschallwellen, ändert sich die Viskosität und die Homogenität verbessert sich. Lässt man die Tinte anschließend stehen, entstehen winzige Nanoröhrchen.

Trotz illustrer Preise, die Druckerhersteller für ihre Tinte aufrufen, lässt sich mit dieser Methode auf vergleichsweise günstige Art und Weise ein Bombendetektor bauen. Man kann sie auch nutzen, um andere Gase zu entdecken und mit Funktechnologien koppeln, so dass Meldungen drahtlos weitergeleitet werden. Bislang hat die Georgia Tech aber nur einen Prototypen fertiggestellt. [Adrian Covert / Tim Kaufmann]

[Via Gizmag]

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