Microsofts Zukunftspläne mit der Kinect

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Es gibt keinen Zweifel, dass Kinect ein Riesenerfolg für Microsoft war und es immer noch ist. Doch was zumindest für Microsoft unerwartet war, sind all die Bastel- und Hackingmöglichkeiten die nun durch die Kinect möglich wurden. In diesem Video zeigt Microsoft, was Kinect in der Zukunft noch ermöglichen wird.

Man beachte, dass „die Darstellungen visionär sind“, es gibt also noch keine reale Umsetzung. Doch das Video zeigt Microsofts Zukunftsvisionen für die Kinect, die über die Xbox hinausgehen. Einige mögen vergessen haben, dass Microsoft immer noch Top-Produkte entwickelt. Aber wenn sie so weitermachen, können wir endlich die Minority Report Zukunft bekommen, die wir schon immer haben wollten. [Casey Chan/Helene Gunin]

[via Daring Fireball]

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  1. Das sind schon ziemlich nette Idee, die sie da haben, aber ein paar Sachen kann ich mir einfach nicht vorstellen: es ist für “normale Nutzung” auf Dauer zu anstrengend mit den Armen vor einem Bildschirm rumfuchteln zu müssen; für wirkliche spezialisierte Anwendungen kann ich es mir vorstellen, da diese meisten nur von sehr kurzer Dauer sind und daher tolerierbar (wie z.B. der Chirurg, der durch die Aufnahmen “blättert” – gerade da wäre es auch sehr praktisch, da er so steril bleiben kann und trotzdem die Instrumente bedienen kann). Allerdings hat man immer das Problem (was ich bei der Kinect schon oft sehen konnte), dass es sehr schwer ist zwischen gewollten Bewegungen (welche ein Befehl sein sollen) und ungewollten Bewegungen zu unterscheiden. Das geht meistens nur dann wirklich gut, wenn die Bewegungen relativ abstrakt sind, so dass sie nicht mit natürlichen Bewegungen verwechselt werden können.
    Hinzu kommen die gezeigten Musikinstrumente: die meisten Instrumente sind sehr empfindlich und mit ihnen zu interagieren ist eine Sache für das Feingefühl – ich denke nicht, dass man z.B. ein virtuelles Cello oder eine virtuelle Geige so perfekt und gefühlvoll spielen kann, wie das richtige Instrument, wenn man es in seinen Händen hält, jeden Ton, jede Vibration und die Musik an sich spüren kann. Haptisches Feedback ist schon bei Touchscreens ein gewaltiges Problem, eine Luftgitarre führt das Problem sicher noch eine Stufe weiter ;)

    P.S. Ich weiß, wie der folgende Satz gemeint ist:

    “Aber wenn sie so weitermachen, können wir endlich die Minority Report Zukunft bekommen, die wir schon immer haben wollten.”

    Dennoch ist das eine relativ unglückliche Formulierung, da MR in gewisser Weise auch beleuchtet, welche unglaublichen Probleme mit fortschrittlicher Technologie entstehen können ;)

    1. Also,ich will dich nicht angreifen oder sonstiges, aber…

      1.) Ich spiele täglich mit der Kinect Sprtspiele und das mindestens 2-4 Stunden lang,falls ich Zeit habe und ich würde nicht sagen,dass das sooo anstrengend ist,wie du das formulierst, außer man wiegt mind. 150 Kilogramm.

      2.) Das mit dem Feingefühl kommt eigentlich nach höchstens einem Monat automatisch,man muss nur regelmäßig spielen. Wenn man es dann ein drauf hat, verlernt man es auch nicht mehr dieses ‘Feingefühl’. Ist wie Fahrrad fahren … ;)

      Mit dem Rest stimme ich dir aber zu. Ich glaube nicht,dass man mit der Kinect ein reales Ibstrument ersetzen kann,da das alles einfach zu strikt ist.
      Mfg Mohamed

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