Kopplung im Orbit: China legt Grundstein für eigene Raumstation

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Chinas Bestrebungen nach einer eigenen Raumstation rücken in greifbare Nähe: Am Mittwoch koppelte die unbemannte Raumsonde Shenzhou 8 erfolgreich an das Weltraum-Labor Tiangong-1 – in 343 Kilometer Höhe. 

Das Projekt dient der chinesischen Raumfahrtbehörde unter anderem zum Test von Lebens-Erhaltungs-Systemen im Orbit. 2020 will China mit dem Bau einer 60 Tonnen schweren Raumstation beginnen, in der Zwischenzeit sollen auch die bemannten Raumsonden Shenzhou 9 und Shenzhou 10 (beide 2012) an das Weltraum-Labor ankoppeln.

Die Kopplung zweier Raumfahrzeuge gilt als Meilenstein der Aerospace-Entwicklung und als essentielle Technologie für den Bau einer Raumstation. Bisher gelang dieses Kunststück nur Russland und der Europäischen Raumfahrtbehörde. Shenzhou 8 soll am 17. November zur Erde zurückkehren. [Jesus Diaz/Thomas Wilke]

[Via BBC]

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  1. Also eigentlich würde ich ja sagen das Konkurrenz das Geschäft belebt, aber ich bin immer noch der Meinung das die Gesamte Welt im Bezug auf die Raumfahrt, an einem Strang ziehen sollte.

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