Extreme Retro – Der C64x mit Intel Core i7:

C64x EX

Viele kennen ihn noch aus ihrer Kindheit - den C64. Nachdem Commodore USA bereits im April eine überholte Version des heutzutage schon fast antik wirkenden PCs angekündigt hatte, bekommt das Modell mit dem C64x-EX nun ein weitaus flotteres Schwesternmodell. Das "Extreme" im Namen hat jedoch seinen Preis.

Während im Inneren des im Frühling vorgestellten Modells noch ein 1,8 GHz Dual-Core Intel Atom Chip sein Werk tat, besitzt der C64x-EX nun einen 2.2 GHz Intel Core i7-2720QM Prozessor, 8 GB DDR3 RAM und eine 2 TB Festplatte mit 7200 Rotationen pro Minute. WLAN und Bluetooth sind ebenfalls integriert. Des Weiteren bietet der kompakte Retrorechner neben vier USB 2.0- und zwei USB 3.0-Ports noch einen LAN-Anschluss sowie drei 3,5-Millimeter-Audio-Klinken (Kopfhörer, Mikrofon und Line-In). Zur Grafikausgabe stehen HDMI, DVI und VGA zur Verfügung. Eine dezidierte Grafikkarte sucht man jedoch vergebens. Hier kommt bloß die in den Prozessor integrierte HD 3000 von Intel zum Einsatz.

Obwohl Commodore USA den Preis des extremen C64 “konkurrenzfähig” nennt, ist für die Anschaffung des 1.499 Dollar teuren Retro-PCs eine gehörige Portion nostalgischer Gefühle nötig. Wer das zu kostspielig findet, seine Kindheit aber trotzdem wiederaufleben lassen möchte, kann sich mit dem 349 Dollar teueren Barebone-Exemplar seinen eigenen C64 zusammenstellen.

Der C64x-EX kommt ohne Windows aber mit einer vorinstallierten Linux Mint 11 Distribution. Commodore USA arbeitet derzeit auch an einem Commodore OS, welches dann für das vollständige Retro-Feeling sorgen soll. Erhältlich wird das Gerät laut Hersteller Mitte Dezember sein. Doch bleibt noch die Frage: Ist Nostalgie wirklich dermaßen viel Geld wert?

[via techspot]

Eine Werbung aus den 80er-Jahren für den Commodore 64:
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