Panasonics Lumix GX1 als Systemkamera für Enthusiasten

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Panasonic hat mit der Lumix GX1 eine neue Micro Four Thirds-Kamera vorgestellt. Wie bei DSLRs sind die Objektive wechselbar, aber einen Spiegel und einen optischen Sucher gibt es nicht.

Panasonics Lumix GX1 war bis vor Kurzem noch Gerücht. Es hat sich als bewahrheitet. Die Kamera nimmt Fotos mit 16 Megapixeln auf und kann Videos in Full- HD speichern. Im Gegensatz zu anderen Systemkameras des japanischen Herstellers sind zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten mit dem Haupteinstellring und Tasten am Gehäuse erreichbar. Dazu kommen ein Dreh- und Klickrad für den Daumen, individuell programmierbare Funktionstasten und weitere Knöpfe.

Dennoch ist auch in der GX1 ein Touchscreen verbaut, über den zum Beispiel der Scharfstellpunkt mit dem Finger festgelegt werden kann. Der kontinuierlicher Autofokus mit Schärfeverfolgung (AF-Tracking) ermöglicht das Verfolgen von Motiven, die sich bewegen.

Die Kamera kann maximal 4,2 Bilder/s bei voller 16- Megapixel- Auflösung machen und filmt in Full-HD-Auflösung 1.920 x 1.080i mit Stereoton im AVCHD-Format. Zwar gibt es anders als bei DSLRs bei der Panasonic keinen normalen optischen Sucher, aber als Zubehör kann man immerhin den Live-View-Aufstecksucher LVF-2 mit einer Auflösung von 1.440.000 Bildpunkten erstehen.

Panasonic empfielt die Lumix GX1 für anspruchsvolle Fotografen, die sich nicht nur auf die Kamerautomatik verlassen sondern auch selbst eingreifen wollen. Der japanische Kamerahersteller will die GX1 mit einem sehr flachen Objektiv mit einer Brennweite von 14-42mm verkaufen. Alternativ ist auch das Gehäuse ohne Objektiv erhältlich.

Die Lumix DMC-GX1 wird in Deutschland ab Januar 2012 als Gehäuse in Schwarz für rund 600 Euro und als Kit mit dem Pancake-Powerzoom in Titan- Silber für 830 Euro angeboten. [Andreas Donath]

[Via Panasonic]

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