Apple kickt Entwickler nach Aufdecken einer Sicherheitslücke aus Developer-Programm

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Nachdem er demonstriert hat, wie eine App nach der Aufnahme in den App Store bösartigen Code herunterladen und ausführen kann, hat sich Entwickler Charlie Miller ohne Zugang zum Developer-Programm wiedergefunden.

Dabei hat der Entwickler nichts böses gemacht, nur auf die Gefahr hingewiesen. Bei seiner Demonstration handelte es sich um Schadsoftware, die eine Javascript-Lücke in Safari ausnutzt.

Die App wurde inzwischen wieder aus dem App Store entfernt.

Ein seltsame Art von Apple, Dankbarkeit zu zeigen. [Roberto Baldwin/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Twitter via 9to5Mac]

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  1. Touristenführer für den Buckingham Palace zeigt der Öffentlichkeit geheimen Zugang zum Palast. Englische Regierung hat ihm nun den Zutritt verboten. Empören! Schreiende Ungerechtigkeit!– Wie wäre es denn mal, wenn diese – ach so hilfreichen – Menschen einfach helfen würden und die Bugs den Firmen mitteilten ohne diese öffentlich zu machen !? Dann würde ich diese ‚Hilfe‘-Nummer auch glauben können. Ah ja, der Ruhm bliebe natürlich aus …

  2. Der Typ hat Apple vorher per EMail über die Sicherheitslücke informiert. Als er dann keine Antwort erhielt, hat er halt eine App zur Demonstration erstellt und getarnt. Dabei hat er aber niemandem genau berraten, wie man die Lücke ausnutzt, ausser Apple selbst. Grnau wegen solchem Mist lehne ich Apple grundsätzlich ab. Er hätte damit auch eine sehr grosse Anzahl iDevices aller môglichen Daten berauben können und so Apples Ruf extremen Schaden zufügen. Meiner Meinung nach verdient der Mann Respekt, nicht Ablehnung.

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