Google sieht Siri als Bedrohung

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In einer Anhörung vor einem Ausschuss des US-amerikanischen Senats gab Eric Schmidt von Google zu Protokoll, dass er Siri als Bedrohung für Google ansieht.

NeoWin hat diese Aussage ausgegraben, die vor allem eines zeigen: Google ist zu dem Schluss gekommen, dass man sich in seinem technologischen Vorsprung zu lange sicher geglaubt hat.

„Wie ich im Juni bemerkte, war meine Aussage im vergangenen September eindeutig falsch. Das Internet ist dynamisch und hat sich deutlich verändert. Die Bedeutung von Sozialen Netzwerken für das Online-Erlebnis von Konsumenten hat sich bemerkenswert verändert – sogar im letzten Jahr. Soziale Suche ist zu einem starken Mitbewerber geworden wenn es darum geht, Nutzern Antworten auf die Fragen zu geben, die sie stellen. Auf ähnliche Weise ist Apples Siri eine bemerkenswerte Entwicklung, eine sprachaktivierte Funktion um über das iPhone Antworten zu finden, die Innovationen im Bereich der Suche belegt. Die IT-Industrie ist einer der wettbewerbsintensivsten und dynamischsten Märkte in der gesamten Wirtschaft, in dem sich kleine und große Unternehmen einen intensiven Wettbewerb liefern. Google hat viele, starke Mitbewerber und uns gelingt es zuweilen nicht, die wettbewerbliche Bedrohung richtig einzuschätzen, die durch neue Wege, auf Informationen zuzugreifen, entsteht. Wir stehen im Wettbewerb mit einer größeren Anzahl von Unternehmen, als vielen Menschen bewusst ist.“

Man sollte das nicht alles für bare Münze nehmen. In der Anhörung geht es darum festzustellen, inwiefern Google eine monopolartige Stellung aufgebaut hat. Eric Schmidt muss daran gelegen sein, hier zu zeigen, dass Google nur ein Teil eines wettbewerbsintensiven Marktes ist und Innovationskraft nicht von einem Monopolisten unterdrückt wird. [Adrian Covert / Tim Kaufmann]

[Via Google, NeoWin, AppleInsider]

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