HP experimentiert mit riesigen 3D-Photonen-Displays

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Ein 3D-Display, bei dem Ausleuchtung, Betrachtungswinkel und -abstand keine Rolle spielen - daran arbeitet HP. Die "Photon Technology" genannte Technik basiert auf Standard-Equipment. Vier Beamer, eine Leinwand und ein Computer bilden den Kern des Rückprojektions-Setups.

Um den Prototyp, den ich mir ansehen konnte, macht HP noch viele Geheimnisse. Darauf angesprochen, was denn nun das Entscheidende an der Photon Technology sei, hieß es nur, dass ein wesentlicher Baustein die von HP entwickelte Steuerungs-Software sei.

Laut HPs Chris Willis lässt sich die Technologie auf nahezu beliebig große Displays skalieren. Einzige Voraussetzung: Genügend Computer und Beamer. Nachdem ich die 3D-Brille aufgesetzt hatte konnte ich mich frei durch den (sehr hellen) Raum laufen, ohne dass sich dabei die Qualität des 3D-Eindrucks nennenswert änderte. Sogar die Kleidung, die die auf die Leinwand projizierte Person trägt, hatte etwas räumliches.

Willis zufolge richtet sich HP mit Photon Technology derzeit vor allem an den Einzelhandel und Kunden, die im Marketing tätig sind. Ein Anwendungsfall sieht den Einsatz in einer „Kommandozentrale“ vor, in der jemand große Mengen von Informationen in 3D abruft und bearbeitet. Amazon? Nur so ein Gedanke. Irgendwann steht so was dann hoffentlich auch bei uns im Wohnzimmer. [Adrian Covert / Tim Kaufmann]

[HP Labs]

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